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Im Rhein-Pfalz-Kreis sind falsche Impf-Einladungen im Umlauf, wie die Polizei mitteilte. In den Briefen steht ein angeblicher Impftermin. Die Fälschungen könnten von Impf-Gegnern stammen, sagt das Landeskriminalamt.

Wie das LKA mitteilte, sind zuletzt im Rhein-Pfalz-Kreis solche Schreiben aufgetaucht. Den Empfängern würde ein angeblicher Impftermin mitgeteilt, zu dem sie für die Corona-Impfung erscheinen sollen. Als Absender sei das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises angegeben. Die Schreiben würden täuschend echt aussehen, seien aber Fälschungen, die auf Impf-Gegner zurück zu führen seien.

In Briefkästen in Ulm wurden Postkarten mit Gewaltdarstellungen entdeckt (Symbolbild) (Foto: SWR)
Die Impf-Einladungen sind gefälscht (Symbolbild)

Nur das Land Rheinland-Pfalz vergibt die Impftermine

Die Stadt Ludwigshafen weist darauf hin, dass die Einladung für einen Impftermin ausschließlich über das Land Rheinland-Pfalz erfolgt.

Wer geimpft werden möchte, der muss dafür grundsätzlich bei der Terminvergabestelle des Landes anrufen oder auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz ein Formular ausfüllen. Erst dann würde eine Einladung zu einem konkreten Impftermin verschickt. Weitere Informationen zur Vergabe von Impf-Terminen gibt es ebenfalls auf der Internetseite des Landes.

Eine Spritze mit Text Impfung im Hintergrund (Foto: dpa Bildfunk, Friso Gentsch/dpa  (Symbolbild))
Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

Impfzentren nehmen Betrieb erst im Januar auf

Wie das Landesgesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, rechne man frühestens Anfang oder Mitte Januar mit dem Impfstart in den Impfzentren. Davor werden erst einmal Mobile Impfteams ab Sonntag, dem 27. Dezember unterwegs sein. Sie werden die ersten Lieferungen an Impf-Dosen zuerst in Altenheime bringen. Dort sollen die risikobehafteten Senioren und die Mitarbeiter geimpft werden.

Bei Fragen gibt es eine Hotline von Land und Bund

Es ist eine Hotline eingerichtet, bei der man Fragen zur Corona-Impfung stellen kann. Sie ist unter der Telefonnummer 0800/5758100 erreichbar. Besetzt ist sie montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr. Am 31. Dezember werde sie von 8 bis 12 Uhr besetzt sein, teilt das Land mit.

Die Info-Hotline des Bundes hat die Nummer 116117 . Ausführliche Informationen finden sich darüber hinaus auch auf der Internetseite des Landes unter www.corona.rlp.de.

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