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Knapp einen Monat nach dem Salzsäureunfall in Schifferstadt gibt die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis endgültig Entwarnung: Das Grundwasser sei durch den Vorfall nicht gefährdet worden.

Nach Angaben der Kreisverwaltung hat ein Gutachter die am Unfallort entnommenen Wasser- und Bodenproben als unbedenklich eingestuft. Für die Kreisverwaltung ist der Vorfall damit abgeschlossen.

Die Ermittlungen der Polizei dauern dagegen weiter an. Es sei noch immer nicht geklärt, wie es zu dem Unfall Anfang Januar kommen konnte, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rheinpfalz.

Rund 1.000 Liter Salzsäure versickert

In der zweiten Januarwoche war aus einem lecken Tanklastzug, der auf einem Firmengelände im Schifferstadter Industriegebiet geparkt war, Salzsäure ausgetreten. Polizei und Feuerwehren waren mit fast 100 Mann im Einsatz. Nach Schätzungen der Feuerwehr waren bis zu 1.000 Liter Salzsäure in den Boden gesickert. Die Säure wurde von der Feuerwehr stark mit Wasser verdünnt. Verletzt wurde niemand.

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