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Die Einzelhändler in der Region ziehen für das Weihnachtsgeschäft eine gemischte Bilanz. Vor allem kleine Läden und Bekleidungsgeschäfte müssen durch den Lockdown vergangene Woche erhebliche Einbußen hinnehmen. Der Chef eines Speyerer Modehauses beschreibt seine Lage so: Die Tage vor Weihnachten ist eigentlich die stärkste Verkaufszeit, doch sein Geschäft ist geschlossen. Der Lieferservice werde zwar von den Kunden gut angenommen. Dies könne die Lücke aus dem normalen Tagesgeschäft jedoch nicht abdecken. Nach Angaben eines Sprechers des Ludwigshafener Einzelhandels ist für viele Händler in der Stadt das Weihnachtsgeschäft komplett eingebrochen. Die Umsätze lägen weit unter Vorjahresniveau. Der Sprecher des Germersheimer Einzelhandels bestätigt, besonders Reisebüros oder Modeläden mit schlechtem Standort hätten es schwer. Geschäfte mit Abhol- und Lieferdiensten hätten hingegen noch recht gut zu tun.

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