Coronaschutz für junge Menschen

Erste Kinder ab 12 Jahren im Impfzentrum in Wörth geimpft

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Im Impfzentrum in Wörth wurden heute bereits die ersten 12- bis 17-jährigen Jugendlichen gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben der Kreisverwaltung Germersheim waren einige Eltern mit ihren Kindern spontan vorbeigekommen.

Die Eltern hätten sich in lokalen Nachrichtengruppen im Internet organisiert und dazu aufgerufen, nach Wörth (Kreis Germersheim) zu fahren. Da nach Angaben der Kreisverwaltung Germersheim ausreichend Impfstoff von Biontech vorhanden war und auch die ärztliche Beratung habe stattfinden können, habe die Verwaltung grünes Licht gegeben. Bis zum Nachmittag wurden sechs Kinder und Jugendliche geimpft.

Ein Jugendlicher unter 17 Jahren sitzt im Impfzentrum und wird gerade gegen Corona geimpft.  (Foto: Kreis Germersheim)
Einer der ersten geimpften Jugendlichen im Impfzentrum Wörth. Kreis Germersheim

Impfstart für "Unter 18" offiziell am Mittwoch

Eigentlich sollte das Impfangebot für Kinder und Jugendliche in ganz Rheinland-Pfalz erst am Mittwoch beginnen. Erst am Montag hatten die Gesundheitsminister der Länder beschlossen, Corona-Impfungen flächendeckend für alle 12- bis 17-Jährigen anzubieten.

Die Kreisverwaltung betonte, das neue Impfangebot könne für einen besseren Schutz an den Schulen sorgen. Die Sommerferien werden in Rheinland-Pfalz am 27. August enden.

Mehr Impfmöglichkeiten bis zum Schulstart

Auch in Landau wird das Impfzentrum ab Mittwoch die jungen Menschen impfen. Am Dienstag sei auch hier laut einer Sprecherin schon eine Handvoll Jugendlicher geimpft worden.

Ein Kind lässt sich impfen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Raul Mee)
Die Impfung von Kindern und Jugendlichen war lange strittig, jetzt aber gibt es flächendeckende Angebote. picture alliance/dpa/AP | Raul Mee

Die Verwaltungen der Stadt Landau und des Kreises Südliche Weinstraße sind froh, dass es nun das einheitliche Angebot für Kinder geben werde. Sie hoffen, das in den Ferien möglichst viele Menschen das Impfangebot annehmen: "Besonders vor dem Hintergrund, dass viele Fachleute im Herbst und Winter einen Anstieg der Corona-Infektionen gerade bei Kindern und Jugendlichen erwarten."

Nur feste Impforte sind erlaubt, spontane Impfaktionen nicht

In Rheinland-Pfalz soll es für diese junge Altersgruppe die Corona-Impfung bei den niedergelassenen Ärzten, in den Impfzentren und den Impfbussen geben. Zu Sonder-Impfaktionen könnten sie aber nicht kommen. Dazu muss sie mindestens eine sorgeberechtigte Person begleiten. Von der zweiten sorgeberechtigten Person muss eine entsprechende Einverständniserklärung vorliegen. Ob sie die Impfung haben wollen, dürfen die Kinder an sich selbst entscheiden.

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