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Ein voller Zeremoniensaal, fröhliche Gebetsgesänge und bunte Kulturfeste - so sah das Leben im buddhistischen Kloster in Ludwigshafen vor Corona aus. Nun ist der Mönch oft allein. "Aber nicht einsam", sagt er.

Außenfassade des buddhistischen Klosters in Ludwigshafen. (Foto: SWR)
Das buddhistische Kloster Wat Thai Buddha Apa in Ludwigshafen ist in einer ehemaligen Bahnhofskneipe untergebracht. Die Schaukästen, in denen früher die Speisekarten hingen, wurden an der Wand gelassen und farblich dem Rest der Fassade angepasst.
Früher war das ein Biergarten. Heute werden hier, im buddhistische Kloster Wat Thai Buddha Apa in Ludwigshafen, unter anderem Kulturfeste gefeiert. Der nächste Termin wäre das Wasserfest im April gewesen. Wegen Corona wird es aber ausfallen müssen.
Eine aufwendig gestaltete Miniaturversion eines buddhistischen Tempels im Hof des buddhistischen Klosters Wat Thai Buddha Apa in Ludwigshafen.
Wo früher Gäste bewirtet wurden, wird nun gebetet und meditiert. In Corona-Zeiten kommen aber weniger Besucher, und wenn, dann nur in überschaubarer Zahl, den jeweils geltenden Regeln entsprechend. Er sei viel allein, sagt der Mönch. Einsam sei er aber nicht. Er bete und meditiere viel. So lasse sich auch diese schwierige Zeit überstehen.
Statue des historischen Buddha, Siddhartha Gautama. Im Inneren des buddhistischen Klosters in Ludwigshafen dominieren die Farben Rot und Gold. Weil es fröhliche Farben seien, sagt der Mönch. Verantwortlich für das Kloster ist der thailändische Kulturverein Wat Thai Buddha Apa aus Ludwigshafen. Normalerweise kommen Menschen aus dem ganzen Südwesten Deutschlands her, um hier zu beten. Wegen Corona ist das nur noch eingeschränkt möglich.
Phra Chatchawan Sarakhan ist der Abt des buddhistischen Klosters Wat Thai Buddha Apa in Ludwigshafen. Der gebürtige Thailänder lebt seit vierzehn Jahren in Deutschland.
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