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Bei einem Brand auf dem BASF-Gelände waren vor einer Woche auch Chemikalien in den Rhein gelangt - mindestens 150 Kilogramm. Jetzt gibts Entwarnung von Behördenseite: Die Wasserproben seien in Ordnung.

Nach dem Brand bei der BASF sind nach Behördenangaben keine Chemierückstände mehr im Rhein nachweisbar. Das hat eine Sprecherin am Dienstag erklärt. Man habe seit Wochenanfang an drei Tagen Wasserproben genommen und keinerlei Auffälligkeiten mehr registriert.

Am vergangenen Mittwoch (03. März) hatte es auf dem BASF-Werksgelände in Ludwigshafen gebrannt. Mit dem Löschwasser der Feuerwehr waren auch chemische Stoffe über die Kühlwasserkanäle des Werks ungeklärt in den Rhein geschwemmt worden. Der Stoff wurde von der BASF als schwach wassergefährdend eingestuft.

BASF-Mitarbeiter vorsorglich in die Ambulanz gebracht

Der Brand am vergangenen Mittwoch war nach vier Stunden gelöscht worden - die Ursache ist nach Unternehmens-und Behördenangaben noch unklar. Ein Mitarbeiter, der sich in der Nähe der Austrittsstelle befand, war vorsorglich zur Beobachtung in die Werksambulanz gebracht worden.

Überschüssige Gase wurde über Fackeln verbrannt. Die Umweltmesswagen der BASF hätten keine erhöhten Werte festgestellt. Wie hoch der Schaden ist, sei derzeit noch unklar.

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