Müllheizkraftwerk Ludwigshafen

235.000 Tonnen Müll im Jahr

Hinter den Kulissen des Müllheizkraftwerks Ludwigshafen

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Das passiert mit dem Restmüll von rund einer Millionen Pfälzerinnen und Pfälzern.

Müllheizkraftwerk Ludwigshafen
Hier wird der Restmüll von Menschen aus Ludwigshafen, Frankenthal, Bad Dürkheim, Speyer, Neustadt und dem Rheinpfalz-Kreis abgeladen.
Müllheizkraftwerk Ludwigshafen
Zwei riesige Müllgreifer werden von zwei GML-Mitarbeitern gesteuert.
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Einer der Müllberge im Müllbunker des GML. Jährlich landen hier rund 235.000 Tonnen Restmüll.
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Hier wirft der Greifer den Müll rein - in die Öffnung zum Kessel, wo er verbrannt wird.
Müllheizkraftwerk Ludwigshafen
Der Restmüll landet in einem der vier Kessel des GML. Der Kessel auf dem Foto ist noch so sauber, weil er neu ist und erst Ende des Jahres in Betrieb genommen wird.
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Genau genommen ist das der Feuerraum des Kessels. Hier trocknet der noch frische Müll und fängt an, zu brennen.
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Der brennende Müll wird dann über den Walzenrost immer weiter nach unten geschoben, bis die nicht-brennbaren Reste im sogenannten Nass-Entscklacker landen.
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Der gesamte Kessel besteht aus solchen Wasserrohren. Durch die heißen Gase, die bei der Müllverbrennung entstehen, wird das sogenannte Speisewasser in den Rohren erhitzt und wird zu Wasserdampf.
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Der Wasserdampf in den Rohren hat dann eine Temperatur von 420 Grad und schießt mit einem Überdruck von 42 bar durch die Rohre zu den TWL auf die dortige Turbine. Die Turbine fäng an, sich zu drehen, und erzeugt dadurch Strom. Hinter der Turbine koppeln die TWL noch Fernwärme aus.
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Autor/in
SWR