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Die BASF hat 2020 wegen Corona weniger Gewinn gemacht. Das teilte das Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mit. Trotzdem sollen die Mitarbeiter Boni bekommen - in Höhe von 360 Millionen Euro.

Der Chemiekonzern BASF aus Ludwigshafen hat nach eigenen Angaben wegen Corona ein schwieriges Geschäftsjahr hinter sich. Demnach gingen 2020 Umsatz und Gewinn des Unternehmens zurück. Der Betriebsgewinn des weltgrößten Chemieunternehmens fiel auf rund 3,6 Milliarden Euro. Und liegt damit um ein Viertel niedriger als Im Vorjahr, so die Konzernspitze.

Vor allem die schwache Nachfrage der Auto- und Luftfahrtbranche in den ersten Monaten der Corona-Pandemie hatte BASF große Sorgen bereitet. Zuletzt liefen die Geschäfte dank einer anziehenden Nachfrage vor allem der Autobauer aber wieder besser.

Die BASF in Ludwigshafen bei Nacht (Foto: SWR)
Die BASF in Ludwigshafen bei Nacht

BASF-Chef: Geschäftsjahr 2020 besser als erwartet

Außerdem hatte die BASF nach eigenen Angaben wegen Corona auch mit Stopps bei den Lieferketten zu kämpfen. Nach Angaben des BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller entwickelte sich das Geschäft Ende des Jahres 2020 aber besser, als erwartet.

Brudermüller geht davon aus, dass die BASF im laufenden Jahr 2021 Umsatz und Gewinn steigern wird.
Trotz aller Schwierigkeiten schlägt der Vorstand des Chemiekonzerns eine Dividende von 3,30 Euro pro Aktie für 2020 vor. Zudem soll es Boni-Zahlungen von insgesamt etwa 360 Millionen Euro für die Beschäftigten geben. Das sei eine "Anerkennung für die Arbeit in einem schwierigen Jahr", so Vorstandschef Brudermüller.

Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF stehen am Rheinufer auf dem Werksgelände. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Uwe Anspach)
Die BASF in Ludwigshafen picture alliance/dpa | Uwe Anspach
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