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Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF beginnt in den kommenden Tagen mit der Produktion von dringend benötigten Desinfektionsmitteln. Anlagen werden nach Angaben eines BASF-Sprechers dazu umgestellt.

Das Desinfektionsmittel soll ausschließlich an Krankenhäuser in der Metropolregion Rhein-Neckar ausgeliefert werden. Laut BASF soll das kostenlos passieren. Die BASF möchte nach eigenen Angaben damit helfen, dem derzeitigen Engpass bei Hand-Desinfektionsmitteln zu begegnen, der sich aufgrund der deutlich erhöhten Nachfrage ergeben hat. Mehrere tausend Liter sollen hergestellt werden.

Noch müssten einige technische Dinge abgeklärt werden. Auch noch offen ist, wie das Desinfektionsmittel ausgeliefert werden kann. Das müsse in handlichen Verpackungen erfolgen und nicht wie bei der BASF sonst vielfach üblich in großen Fässern.

Ausnahmegenehmigung

Die Anlagen müssten entsprechend umgestellt werden - ob auf ein-, zwei- oder fünf-Liter-Kanister sei noch nicht klar. Das Chemieunternehmen habe für die Produktion vom Gesundheitsministerium des Landes eine Ausnahmegenehmigung erhalten.

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