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Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat Anklage gegen vier Männer und eine Frau erhoben, die die BASF betrogen haben sollen. Zwei sind Mitarbeiter des Chemiekonzerns.

Eine Mannheimer Firma hatte der BASF fünf Jahre lang Rechnungen geschickt für IT-Dienstleistungen, die laut Staatsanwaltschaft gar nicht erbracht worden sind. Der Schaden soll 10 Millionen Euro betragen. Das Unternehmen war tatsächlich für die BASF tätig, rechnete aber neben der wirklich geleisteten Arbeit auch Aufträge ab, die gar nicht erfolgt sind, meint die Staatsanwaltschaft.

Ein Mitarbeiter der BASF soll dafür gesorgt haben, dass die zu Unrecht geforderten Summen überwiesen wurden. Er und zwei Verantwortliche der Mannheimer Firma haben die Vorwürfe laut Staatsanwaltschaft im Wesentlichen eingeräumt.

Gegen einen weiteren BASFler und eine Frau wird Anklage erhoben, weil sie die betrügerisch erlangten Gelder laut Staatsanwaltschaft verschoben und dabei Steuern hinterzogen haben sollen. Gegen zwei Verantwortliche einer anderen Firma wird noch ermittelt.

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