STAND

Der mutmaßliche Messerangreifer von Böhl-Iggelheim im Rhein-Pfalz-Kreis ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Er hat laut Staatsanwaltschaft einen 24-Jährigen aus Somalia getötet und einen 20-Jährigen aus Polen schwer verletzt. Unterdessen hat die Obduktion die Stichverletzungen als Todesursache bestätigt.

Der Haftrichter ist damit nach Polizeiangaben der Empfehlung der Staatsanwaltschaft gefolgt, den Tatverdächtigen nicht in Untersuchungshaft zu nehmen, sondern gleich in die Psychiatrie einzuweisen. Nach bisherigen Ermittlungen hat der Mann zwei Bekannte in einem Mehrfamilienhaus in Böhl-Iggelheim mit einem Messer angegriffen.

Messerstiche als Todesursache

Der 24-Jährige Asylbewerber aus Somalia starb noch in der Nähe des Wohnhauses. Das 20-jährige Opfer liegt schwer verletzt in einem Krankenhaus. Nach Polizeiangaben besteht aber keine Lebensgefahr.

Die drei Hausbewohner sollen sich gekannt haben. Vor dem Messerangriff soll es nach ersten Ermittlungen zwischen ihnen zum Streit gekommen sein. Ob das der Grund für den Angriff war, ist nach Polizeiangaben bisher noch unklar.

#Update 5 zum polizeilichen Einsatz gestern in #BöhlIggelheim: Der 23-jährige Täter wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Weitere Infos finden Sie hier➡️https://t.co/k70pU5rND7

Gerüchte im Umlauf

Nach dem Angriff in Böhl-Iggelheim kursierten Gerüchte. Vor allem in privaten Chats wurden laut Polizei Informationen gepostet, die nicht stimmten. Die Polizei betonte, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden habe.

STAND
AUTOR/IN