Bluttat an Universität

Bei mutmaßlichem Amoklauf in Heidelberg getötete Studentin kommt aus der Südpfalz

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Die 23-Jährige, die am Montag bei einem mutmaßlichen Amoklauf an der Universität Heidelberg getötet wurde, stammt aus der Südpfalz. Das hat die Staatsanwaltschaft dem SWR bestätigt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Heidelberg wurde die junge Frau in Landau geboren, dort habe sie auch ihr Abitur gemacht. Zuletzt hatte sie in Heidelberg gewohnt. Der Täter hatte die Biologiestudentin während einer Lehrveranstaltung im Hörsaal der Universität Heidelberg angeschossen. Sie starb noch am Montag an den Folgen eines Kopfschusses.

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Drei weitere Opfer aus Klinik entlassen

Eine 19- und eine 20-jährige Frau sowie ein 20-jähriger Mann wurden durch die Schüsse leicht verletzt. Sie sind laut Polizei inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Der 18-jährige Attentäter tötete sich nach dem mutmaßlichen Amoklauf selbst.

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Ermittler: Opfer offenbar zufällig ausgewählt

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Täters in Mannheim haben die Ermittler nach eigenen Angaben bislang keine Hinweise darauf erhalten, dass es eine persönliche Beziehung zwischen dem jungen Mann und seinen Opfern gab. Nicht auszuschließen sei, dass der 18-Jährige psychisch krank war. Das Tatmotiv sei jedoch weiterhin unklar.

Trauerfeier für kommenden Montag geplant

Nach Angaben der Universität Heidelberg ist kommenden Montag (31. Januar) in der Peterskirche eine zentrale Trauerfeier für die Opfer des mutmaßlichen Amoklaufs geplant. Außerdem soll es eine Schweigeminute in der Stadt geben.

Nach der Bluttat sind auf dem Universitätsplatz und in der Altstadt erste Gedenkstätten entstanden. Blumen und Kerzen liegen auch vor dem Gebäude im Neuenheimer Feld, in dem sich die Tat abgespielt hat.

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