BASF-Steamcracker (Foto: BASF SE)

Windkraft statt Erdgas BASF-Werk Ludwigshafen soll klimafreundlicher werden

Acht Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 werden vom BASF-Werk in Ludwigshafen ausgestoßen. Der Konzern will künftig Klimakiller ersetzen, zum Beispiel Erdgas durch Windkraft.

Der Chemiekonzern BASF will neue Produktionsverfahren entwickeln, um weniger klimaschädliches Kohlendioxid auszustoßen. Einzelheiten hat das Unternehmen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Ludwigshafen vorgestellt.

BASF will Windkraft statt Erdgas

Der Chemiekonzern plant, fossile Energiequellen wie Erdgas schrittweise durch erneuerbare Energien wie Windkraft zu ersetzen. Zudem sollen neue Produktionsverfahren entwickelt werden, bei denen weniger Kohlendioxid entsteht.

CO2-Ausstoß der Steamcracker um 90 Prozent verringern

BASF-Chef Brudermüller sagte, unter anderem sei geplant, die größten chemischen Anlagen, die sogenannten Steamcracker, künftig ektrisch zu beheizen, statt mit Erdgas. Der CO2-Ausstoß der Steamcracker könnte dadurch um 90 Prozent veringert werden.

BASF-Gelände bei Nacht, im Vordergrund der Steamcracker (Foto: SWR, BASF)
BASF-Gelände mit Steamcracker bei Nacht BASF
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