Sperrung Wörth am Rhein (Foto: SWR)

Sanierung der Rheinbrücke Wörth bremst Stau-Umfahrer aus

Mit einer Sperre stoppt die Stadt Wörth seit Montag Autofahrer, die den Stau vor der Rheinbrücke umgehen wollen. Die Zufahrt zum Ortsbezirk Maximiliansau ist dicht gemacht worden.

Mit Absperrungen in Maximiliansau setzt die Stadt Wörth seit Montagmorgen das geltende Durchfahrtsverbot durch. Nach Aussage von Bürgermeister Dennis Nitsche ist die Aktion ein Erfolg. Zwar seien einige frustrierte Autofahrer unter den Pendlern, viele würden die Sperrung jedoch gut akzeptieren. Die Ortsdurchfahrt von Maximiliansau sei durch die Sperrung wesentlich entlastet worden.

Sperrung bei Wörth Maximiliansau (Foto: SWR, Christoph Heck)
Sperrung bei Wörth Maximiliansau Christoph Heck

Die Sperrungen an den Werktagen - jeweils zwischen 6 und 8.30 Uhr - sollen so lange gelten, bis die Stadt an den Zufahrten Schranken aufgestellt hat. Dies soll in den nächsten drei Monaten umgesetzt sein.

Kilometerlange Staus im Berufsverkehr

Die derzeitige Sanierung der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe verursacht nach Angaben der Stadt Wörth gerade im Berufsverkehr kilometerlange Rückstaus - bis auf die A65 und die B9. Viele Pendler versuchten nach Angaben der Stadt Wörth, den Stau trotz Durchfahrtsverbots durch den Ortsbezirk Maximiliansau zu umfahren.

Auch Rettungswagen würden blockiert

"Wir saufen ab", sagte der Wörther Bürgermeister Dennis Nitsche (SPD) dem SWR. Im Notfall könne kein Rettungswagen mehr durchkommen. Der Bürgermeister und Mitarbeiter des Ordnungsamts haben die Absperrung und den Verkehr persönlich kontrolliert - und zahlreiche Autofahrer zum Umkehren gezwungen. Andere kurvten einfach um die Sperrung herum - auf sie wartet jetzt ein Bußgeld von 20 Euro.

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