Der Screenshot zeigt den Bericht des "Wall Street Journal" über die Schatzsuche nach der versunkene Lok.  (Foto: Website des Wall Street Journal (Screenshot vom 10.09.2018))

Schatzsuche bei Germersheim "Wall Street Journal" berichtet über versunkene Lok

Die geplante Bergung der versunkenen Lok aus dem Rhein weckt weit über Rheinland-Pfalz hinaus Interesse: Jetzt berichtet sogar das "Wall Street Journal" über die Lok-Jäger von Germersheim.

"Horst Müller likes trains" - "Horst Müller mag Züge", so beginnt das "Wall Street Journal" seinen ausführlichen Artikel über die Jäger der versunkenen Lok. Im Mittelpunkt: Müller, der sein Leben der Suche nach einer Dampflok gewidmet hat, die 1852 in den Rhein gestürzt war. "Das ergibt Sinn", schreibt die US-amerikanische Zeitung weiter: "Schließlich lebte er als Kind mit seiner Familie im ersten Stock des Bahnhofsgebäudes in Cochem".

Dauer

Bericht in der auflagenstärksten Zeitung der USA

Mit seiner Geschichte hat es Müller schon in viele Medien geschafft. Im SWR erzählte er zum ersten Mal 1993 über seine Bemühungen, die historische Lok wiederzufinden. Nun berichtet also auch die mit mehr als zwei Millionen Exemplaren auflagenstärkste Zeitung der Vereinigten Staaten. Das "Wall Street Journal" hat seinen Hauptsitz in New York City. Und auch in den USA fiebern die Leser mit: "Toi toi toi" schreibt ein Leser in einem Kommentar, "Viel Glück Alter" ein anderer - auf Deutsch.

Der Screenshot zeigt Kommentare unter dem Artikel des "Wall Street Journal". (Foto: SWR, Website des Wall Street Journal (Screenshot vom 10.09.2018))
Viele Kommentatoren wünschen Horst Müller und den anderen Lok-Jägern viel Glück bei der Bergung der Lok. Website des Wall Street Journal (Screenshot vom 10.09.2018)

Müller selbst freut sich über den Zuspruch. "Das ist allerdings schon alles ein bisschen überraschend", sagte er SWR Aktuell. "Aber es ist schön, dass das so weite Kreise zieht und sich so viele Leute dafür interessieren."

In den Kommentaren unter dem Artikel des "Wall Street Journal" wünscht sich ein Leser unbedingt einen Folge-Artikel, um zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht - und ob die älteste erhaltene Dampflok Deutschlands nach 166 Jahren wirklich aus dem Rhein geborgen werden kann. Sie war im Jahr 1852 bei einem Unwetter von einem Lastensegler gestürzt, der sie von Karlsruhe aus zur Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahngesellschaft bringen sollte.

SWR berichtet im Netz, Radio und Fernsehen

Am 21. Oktober soll es soweit sein. Dann soll die historische Lok mit dem Namen "Der Rhein" aus dem Fluss geholt werden. Der SWR begleitet das Projekt auf allen Kanälen - es gibt Radio- und Fernsehsendungen und einen Livestream im Internet. Die Menschen in Rheinland-Pfalz werden also auf jeden Fall erfahren, wie die spannende Schatzsuche ausgeht!

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