Lokbergung (Foto: SWR)

Versunkene Lok bei Germersheim Spundwände sollen Bergung der Lok ermöglichen

Im Rhein bei Germersheim haben die Arbeiten zur Bergung der ältesten Lokomotive Deutschlands begonnen. Die einst fabrikneue Lok aus Karlsruhe war im Jahr 1852 bei einem Schiffsunglück in den Rhein gefallen und versunken.

Mitglieder des Vereins "Bahnwelt" aus Darmstadt hatten die versunkene Lok nach eigenen Angaben 2012 im Rhein bei Germersheim geortet. Demnach liegt sie etwa fünf Meter tief unter Schlamm und Kies begraben.

Im Oktober soll sie geborgen werden. Deshalb hat die Flussbau-Firma OHF nun damit begonnen, Spundwände um den vermuteten Fundort aufzustellen. Dafür werden Eisenbalken acht Meter tief in den Rheinboden gerammt.

Wände gegen Strömung im Rhein nötig

Die Wände sollen vor der starken Strömung schützen, wenn kommende Woche die Baggerarbeiten beginnen. Dann wird der SWR auch über und unter Wasser Webcams installieren, damit jeder die Bergung von zu Hause aus verfolgen kann.

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