Überflüssige Zahnspangen

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In Deutschland tragen rund 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen eine Zahnspange, die von der Krankenkasse bezahlt wird. Zu viele, findet der Bundesrechnungshof. Die Behandlungen seien oft unnötig, dauerten zu lange und seien zu teuer. Auch die Beantragung und Verfahren bei den Krankenkassen seien intransparent. Die Kassen und der Berufsverband der Kieferorthopäden sind empört. Der Mannheimer Kieferorthopäde Henning Madsen jedoch sagt: Was der Bundesrechnungshof kritisiert, ist seit knapp 20 Jahren bekannt, und keiner tut etwas dagegen.

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