Traurige Vorlage für die Polizeiübung in Rheinland-Pfalz: Der Terroranschlag auf "Charlie Hebdo" in Frankreich  (Foto: SWR)

Training für den Ernstfall Polizei übt in der Pfalz für möglichen Terror-Einsatz

Auf dem Bundeswehrgelände in Otterstadt bei Speyer hat die Polizei einen Terroranschlag simuliert. Es ist die bislang größte Übung dieser Art in Rheinland-Pfalz.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

Mehr als 200 Polizeibeamte mussten am Samstag auf dieses erdachte Szenario reagieren: Ein Terroranschlag auf ein fiktives Verlagsgebäude, bei dem zwei Täter mehrere Menschen erschießen und viele verletzen. Die Übungssituation erinnere an den Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris 2015, erklärte ein Polizei-Sprecher.

Polizisten im Streifendienst wappnen

Die Großübung sei wichtig, um das taktische Vorgehen von Streifenpolizisten in solchen Fällen zu schulen. Denn diese seien oft die ersten, die am Tatort eintreffen. Zudem gehe es darum, die Abläufe zwischen Polizei, Katastrophenschutz und Rettungskräften zu verbessern.

Zum Glück kein Alltag: Viele Verletzte bei der Übung in der Nähe von Speyer (Foto: SWR)
Zum Glück kein Alltag: Die Einsatzkräfte üben, wie sie mit vielen Verletzten umgehen.

An der Großübung bei Speyer waren auch zahlreiche Polizeibeamte aus Baden-Württemberg, Bayern, dem Saarland und dem Elsass als Beobachter beteiligt.

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