Rekord bei Bewerberzahl Jugend forscht in Ludwigshafen: Sieger gekürt

Sie überzeugten die Jury mit ihren Projekten unter anderem zu Lärmschutz, Sonnenbeobachtung und verschlüsselter Kommunikation. Am Donnerstag sind die zwölf Sieger des rheinland-pfälzischen Landesentscheids von Jugend forscht gekürt worden.

Die Gewinner präsentierten ihre Projekte von Dienstag bis Donnerstag in Ludwigshafen in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik, Informatik, Physik und Technik.

Dauer

Preisgeld und Qualifikation fürs Bundesfinale in Chemnitz

Im Bereich Biologie hat beispielsweise eine 15-jährige Schülerin aus Kaiserslautern gewonnen, die den Einfluss von Lärm auf die Konzentrationsleistung untersucht hat. Drei Schüler aus Lahnstein haben einen speziellen Sprachassistenten entwickelt. In sieben Kategorien wurden Nachwuchsforscher ausgezeichnet. Die Sieger erhalten ein Preisgeld von je 250 Euro und dürfen nun beim Bundesfinale Mitte Mai in Chemnitz antreten.

Siegerehrung in Ludwigshafen beim Landeswettbwerb Jugend forscht (Foto: SWR)
Sie reisen zum Jugend forscht-Finale nach Chemnitz

Bewerberrekord bei Jugend forscht in Rheinland-Pfalz

Insgesamt bewarben sich in Rheinland-Pfalz für Jugend forscht und "Schüler experimentieren" 1.430 Jugendliche. "Das ist ein neuer Rekord. Damit gehören wir zur Spitzengruppe der Länder", sagte am Donnerstag Abteilungsleiter Bernhard Bremm vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium. Gemessen an den absoluten Anmeldezahlen steht Rheinland-Pfalz nach Angaben des Ministeriums im deutschlandweiten Vergleich in diesem Jahr hinter Bayern und Nordrhein-Westfalen auf dem dritten Platz.

Jugend forscht-Siegerehrung in den Räumlichkeiten der BASF in Ludwigshafen (Foto: SWR)
Jugend forscht-Siegerehrung in den Räumlichkeiten der BASF in Ludwigshafen

Motto: "Frag nicht mich - Frag Dich!"

Das Motto des 54. Wettbewerbs Jugend forscht lautete "Frag nicht mich - Frag Dich!". Dazu qualifizierten sich bei zehn Regionalentscheiden mehr als 50 junge Forscherinnen und Forscher für das Finale in Ludwigshafen. Die Präsentation ihrer Forschungsprojekte fand auf dem Gelände des Chemieunternehmens BASF statt. BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz nannte Wissbegierde und Motivation der Schülerinnen und Schüler beeindruckend: "Denn das macht das Leben spannend und interessant und letztendlich unsere Gesellschaft zukunftsfähig", sagte Heinz.

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