Promi-Schiri erntet Pfälzer Grumbeere Merk pfeift Frühkartoffelsaison an

Der Startschuss zur Frühkartoffelernte in der Pfalz ist gefallen. Kurz vor der Fußball-WM setzte die Erzeugergemeinschaft "Pfälzer Grumbeere" dabei auf die Hilfe eines Experten.

Ex-Fußball-Schiedsrichter Markus Merk sortiert Kartoffeln (Foto: picture-alliance / dpa)
Der ehemalige Fußball-Schiedsrichter Markus Merk sortiert beim Erntebeginn pfälzische Frühkartoffeln auf einem Vollernter

Markus Merk, "Weltschiedsrichter" der Jahre 2004, 2005 und 2007 und "Pfeifenmann" bei den Weltmeisterschaften 2002 in Japan und Südkorea sowie 2006 in Deutschland, half am Dienstag in Rödersheim-Gronau (Rhein-Pfalz-Kreis) höchstpersönlich beim Ernten der ersten Knollen. Laut Erzeugergemeinschaft sind die Pfälzer Exemplare die ersten Frühkartoffeln aus deutschem Anbau. Sie sollen bald deutschlandweit in den Supermärkten zu haben sein.

Top-Qualität erwartet

Nach Angaben des Vorsitzenden der Erzeugergemeinschaft, Georg Riede, haben die Grumbeere (das ist der pfälzischer Begriff für Kartoffel) eine Top-Qualität. Die Menge werde mit schätzungsweise rund 100.000 Tonnen voraussichtlich der durchschnittlichen Ernte der vergangenen Jahre entsprechen.

Erntemenge bis zu 3.000 Tonnen täglich

Die klimatisch begünstigte Vorderpfalz ist laut Erzeugergemeinschaft die größte deutsche Anbauregion für Frühkartoffeln und punktet mit einem vergleichsweise frühen Erntestart. Im Hauptanbaugebiet zwischen Speyer und Gimbsheim nördlich von Worms werden in diesem Jahr auf etwa 4.000 Hektar Frühkartoffeln gepflanzt; das ist nahezu die gleiche Fläche wie im Vorjahr. Auf dem Höhepunkt der Ernte werden täglich bis zu 3.000 Tonnen "Pfälzer Grumbeere" geerntet.

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