Kinderschuhe stehen vor einem Bällebad (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/Friso Gentsch/dpa)

Tragischer Todesfall Tod von Vierjährigem in Spielpark bei Landau noch ungeklärt

Nach dem Tod eines vierjährigen Jungen in einer Indoor-Spielanlage in der Südpfalz ist die Todesursache immer noch unklar. Das Kind war nach Angaben des Betreibers am Karsamstag zusammengesackt und gestorben.

Eine Obduktion am Sonntag hatte die genauen Todesumstände laut Staatsanwaltschaft und Polizei zunächst nicht klären können. Laut Staatsanwaltschaft wurden keine Verletzungen festgestellt, die den Tod des Jungen verursacht haben könnten. Das heißt: Es weist nichts darauf hin, dass sich der Junge beim Spielen an den Geräten verletzt hat oder dass er vielleicht von anderen Kindern beim Spielen verletzt wurde. Genaueres werde die Staatsanwaltschaft aber erst in drei Wochen bekannt geben können. Die Polizei sucht derzeit Zeugen, die am Samstagnachmittag den Kinderspielpark in Offenbach an der Queich besucht haben.

Inhaber zeigt sich bei Facebook betroffen

Der Inhaber der Freizeitanlage hatte am Sonntag eine Stellungnahme auf Facebook veröffentlicht. Er schrieb, das Kind sei während des Gehens plötzlich aus unerklärlichen Gründen zusammengesackt. Gleichzeitig drückte er den Eltern sein tiefes Beileid aus und bat darum, sich mit Spekulationen zum Tod des Kindes zurückzuhalten. Mehrere hundert Menschen haben in Kommentaren auf der Facebook-Seite des Kinderspielparks ebenfalls ihr Beileid und ihr großes Mitgefühl mit der Familie des Jungen ausgedrückt. Die Eltern haben nach Angaben der Betreiber vor der Eingangstür des Spielplatzes Kerzen aufgestellt.

Am Samstag, den 20. April 2019 kam es zu einem der schlimmsten Ereignisse die es geben kann. Ein kleines Kind sackte während des Gehens plötzlich aus unerklärlichen Gründen zusammen. Liebe Kunden! Für das gesamte Tibolin-Team ist dieses fürchterliche Ereignis ein Schock und es fehlen uns die Worte. Unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl gilt den Eltern, allen Angehörigen und Freunden. Offenbach, am 21. April 2019 Persönliches Wort: Ich möchte trotz dieses schrecklichen Ereignisses offen und ehrlich kommunizieren und Spekulationen und Gerüchten in den sozialen Netzwerken vorzubeugen. Alleine die bisher geschriebenen Dinge, Spekulationen und Anrufe empfinde ich gegenüber der Familie als absolute Frechheit. Ich bitte jeden um Anstand und die nötige Pietät, auch von jedem Pressevertreter oder gerade von diesen. Die Familie macht die schwersten Stunden durch, ihr kleiner Sohn ist gestorben. Bei einem persönlichen Kontakt mit den Eltern am Nachmittag, haben diese vor der Eingangstür Kerzen aufgestellt, ich bitte jeden dies mit Anstand und Respekt zu begegnen. Kerzen oder Blumen ablegen zum Zeigen der Anteilnahme ist gestattet. Unsere Gedanken sind unentwegt bei den Eltern. Daniel Steinbach Inhaber

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