Wälder in der Pfalz und in Mannheim In der Region steigt die Waldbrandgefahr

Mit der Hitze steigt die Waldbrandgefahr in der Region. Die Stadt Mannheim hat Grillplätze und Feuerstellen gesperrt, in der Pfalz werden Wälder erstmals mit Drohnen überwacht.

Die Feuerwehr Bad Dürkheim setzt in diesem Jahr erstmals Flugdrohnen ein, um Feuer aus der Luft schneller und genauer zu lokalisieren. Die Forstverwaltung warnt wegen des trockenen Wetters vor Waldbrandgefahr in der Vorder- und Südpfalz. Feuer und offenes Licht im Wald sind streng verboten.

Dauer

Zweithöchste Gefährungsstufe bald erreicht

Bis Sonntag erreicht die Waldbrandgefahr in den Gebieten der Forstämter Bad Dürkheim, Haardt, Pfälzer Rheinauen und Bienwald die zweithöchste Gefährdungsstufe.

Entspannung erst kommende Woche

Wie die Forstverwaltung mitteilt, entspannt sich die Situation erst in der kommenden Woche. Für Waldbesucher ist daher höchste Vorsicht geboten. Hauptursache für Waldbrände ist unachtsames und fahrlässiges Verhalten. Beispielsweise können glühende Zigarettenstummel oder der heiße Auto-Katalysator ein Feuer entzünden. Im vergangenen Sommer gab es in den Landkreisen Bad Dürkheim und Südliche Weinstraße mehrere Waldbrände.

Schild an Baum warnt vor Waldbrandgefahr (Foto: dpa Bildfunk, Fotograf: David-Wolfgang Ebener (Symbolbild))
(Symbolbild) Fotograf: David-Wolfgang Ebener (Symbolbild)

Stadt Mann appeliert, im Wald nicht zu rauchen

Die Stadt Mannheim und das Mannheimer Forstamt bitten Waldbesucher, im Wald nicht zu rauchen. Zudem sollten Schranken und Wege im Wald immer für den Notfall freigehalten werden. Waldbrandgefahr besteht laut der Forstbehörden vor allem in lichtdurchlässigen Kiefernwäldern, besonders in der nördlichen Rheinebene südlich von Mannheim.

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