Die Stadt Ludwigshafen aus der Vogel-Perspektive (Foto: SWR)

Bei Jungpolitikern nachgefragt Wohin geht's mit Ludwigshafen?

Die hochverschuldete Stadt Ludwigshafen hat mit ihren zwei maroden Hochstraßen zwei riesige Klötze am Bein. Wie sehen junge Politiker diese Herausforderungen für die Zukunft?

Knapp 1,4 Milliarden Euro schwer ist inzwischen die Schuldenlast der Stadt. Die Ludwigshafener Hochstraßen sind aber nicht das einzige, was marode ist. Auch zahlreiche Gebäude müssen saniert werden, wie beispielsweise das Rathaus oder die Eberthalle. Wie sehen in einer solch schwierigen Situation junge, politisch aktive Ludwigshafener die Zukunft ihrer Stadt?

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Maximilian Göbel aus Ludwigshafen sagt, die Stadt brauche engagierte Macher, die Ludwigshafen jetzt voranbringen. Göbel ist 27 Jahre alt, Wirtschaftsingenieur und Bezirksvorsitzender der Jungen Union. Seit einem Monat ist die marode Hochstraße Süd für den Verkehr gesperrt. Dabei hätte sie in den nächsten Jahren als Ausweichstrecke dienen sollen, für die Zeit wenn die zweite große Verbindungsachse - die Hochstraße Nord - abgerissen wird.

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Der Co-Vorsitzende der Jusos Christoph Bätz sagt, dass Ludwigshafen dringend gute Lösungen braucht. Ganz wichtig sei es, den drohenden Verkehrsinfarkt in der Region abzuwenden, so der 25-Jährige, der vor sieben Jahren aus Norddeutschland wegen seines Studiums nach Ludwigshafen kam. Er sieht ganz klar den Bund in der Pflicht. Ludwigshafen sei da kein Einzelfall. Aber auch Christoph Bätz ist optimistisch, dass Ludwigshafen es schaffen kann.

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