Nach Chemieunfall Gutachter beauftragt Salzsäureunfall in Schifferstadt: Bodenproben unbedenklich

Bei einem Chemieunfall in Schifferstadt (Rhein-Pfalz-Kreis) ist Anfang Januar Salzsäure aus einem Tanklaster ausgelaufen. Gelangte die gefährliche Säure auch ins Erdreich? Der Kreis gab am Freitag Entwarnung.

Eine Sprecherin des Rhein-Pfalz-Kreises sagte dem SWR, ein Gutachter habe Bodenproben untersucht und bislang nichts Auffälliges entdeckt. Das sei allerdings nur ein Zwischenergebnis. Die abschließenden Ergebnisse werden erst für die kommende Woche erwartet.

Verdünnte Salzsäure ausgetreten

Am Dienstag vergangener Woche war im Industriegebiet von Schifferstadt aus einem daumengroßen Loch in einem Tanklaster verdünnte Salzsäure ausgetreten. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Sie hatte die Salzsäure dann weiterverdünnt und die Dämpfe mit Wasser niedergeschlagen. Der Laster hatte 25.000 Liter Salzsäure geladen.

Die Stadt hatte befüchtet, dass die Säure möglicherweise auch ins Erdreich gelangt ist und den Boden verunreinigt hat. Dann hätte die Erde am Ort des Unfalls ausgetauscht werden müssen.

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