Soziale Armut (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Studie der Bertelsmann-Stiftung In Ludwigshafen leben immer mehr arme Menschen

Die Armut in der Stadt Ludwigshafen hat zugenommen. Das belegt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach gibt es immer mehr Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind.

Nach Angaben der Studie waren im Jahr 2016 in Ludwigshafen 16,4 Prozent der Menschen auf Sozialhilfe angewiesen. Das seien drei Prozent mehr als noch zehn Jahre vorher. Zum Vergleich: Im Rhein-Pfalz-Kreis lag 2016 die Zahl der Sozialleistungsempfänger nur bei 4,6 Prozent. Ludwigshafen liege damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Jedes vierte Kind in Ludwigshafen lebt in Armut

Zudem sei durchschnittlich jedes vierte Kind in der Stadt von Armut betroffen. Die wachsende Armut in Ludwigshafen entspricht laut der Studie einer generellen Entwicklung: In den meisten deutschen Großstädten sei die Anzahl der Sozialleistungsempfänger gestiegen. Für die Studie der Bertelsmann-Stiftung wurden Daten aus den Jahren 2007 bis 2016 von vielen deutschen Städten und Kommunen ausgewertet.

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