Ein Kind mit Masern (Archivbild) (Foto: SWR)

Land rät zur Impfung Masernausbruch in der Südpfalz leichter als gedacht

Die Zahl der bestätigten Masernfälle in der Südpfalz ist auf 16 gestiegen. Nach Einschätzung des Landesuntersuchungsamtes verläuft die Krankheitswelle damit allerdings leichter als ursprünglich befürchtet.

Die Krankheit war vor einem Monat in der Südpfalz ausgebrochen. Bislang waren 13 Masernfälle in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße gezählt worden. Dazu kommen jetzt zwei weitere Fälle im Kreis Germersheim. Neu erkrankt ist auch eine 17-jährige Schülerin eines Landauer Gymnasiums.

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Schon ansteckend, wenn noch unbemerkt

Wo sich die Betroffenen infiziert haben, lässt sich laut eines Sprechers des Landesuntersuchungsamts nicht mehr feststellen. Ansteckend sei ein Masernkranker schon mehrere Tage vor Ausbruch der Krankheit. Einziger Schutz vor den Masern-Viren sei, sich impfen zu lassen. Zu Ausbrüchen komme es, wenn das Virus auf eine größere Gruppe empfänglicher Menschen treffe. Also Menschen, die nicht sind und bisher auch keine natürliche Immunität durch Kontakt mit dem Erreger erworben haben.

Bevölkerung soll Impfschutz prüfen

Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße rief anlässlich der Masernfälle die Bevölkerung dazu auf, ihren Impfschutz zu überprüfen. Auch in der Vorderpfalz hatte es zuletzt mehrere Masernfälle gegeben. Landesweit waren nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes bis zum vergangenen Freitag 19 Fälle gemeldet worden.

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