Hochstadt Winzer dürfen nicht alle Weintrauben ernten

Der Pfälzer Weinbaupräsidenten Reinhold Hörner schätzt, dass in diesem Jahr in der Pfalz bis zu 10 Prozent der Weintrauben nicht geerntet werden. Der Grund: pro Hektar darf nur ein gewisser Höchstertrag gelesen werden.

Für Landwein liegt die staatlich erlaubte Grenze bei 15 Tausend Liter pro Hektar - für Qualitätswein bei 10.500. Der Pfälzer Weinbaupräsident sagte dem SWR, einzelne Winzer lägen bis zu 30 Prozent über der erlaubten Menge. Die Betroffenen lassen den Angaben zufolge die Trauben hängen oder schneiden sie ab und lassen sie dann als Dünger in den Weinbergen liegen. Einige spekulierten auf einen frühen Frost, um Eiswein herstellen zu können. Der Pfälzer Weinbaupräsident sagte, die Qualität der Trauben sei sehr gut. Daher tue es ihm um jeden Weinberg leid, der hängen bleibe. Wenn die Mengenbegrenzung nicht gäbe, würden die Fasswein-Preise aber über Jahre hinweg fallen.

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