Feuerwehrleute der BASF bei Großübung (Foto: BASF)

Großbrandübung auf BASF-Gelände in Ludwigshafen

Die Rettungskräfte haben bei der BASF den Ernstfall geprobt: Ein undichtes Leck in einer Gasleitung führt zu einem Großbrand mit Verletzten. Im Oktober 2016 war dieses Szenario Wirklichkeit.

Die BASF in Ludwigshafen probt in regelmäßigen Abständen Notfälle, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungskräfte zu üben. Bei der Übung am Dienstagvormittag wurde angenommen, dass auf dem Werksgelände in Ludwigshafen ein Großbrand ausgebrochen ist.

Ähnlichkeit zu Hergang bei BASF-Explosion

Nach BASF-Angaben sah das Szenario der Notfallübung vor, dass durch eine undichte Stelle in einer Erdgasleitung Gas austritt, das sich entzündet und zu einem Brand führt, der gelöscht werden muss. Auch beim Unglück Mitte Oktober 2016 war Gas aus einem Leck ausgetreten und hatte sich entzündet. Es konnte nicht rechtzeitig gelöscht werden und es kam zu mehreren Explosionen mit fünf Toten.

Dauer

Übung unter realistischen Bedingungen

Bei der Übung mussten auch verletzte Mitarbeiter versorgt und gerettet werden. Es waren insgesamt rund 100 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Rettungssanitäter, Ärzte, Feuerwehrleute und Experten der Umweltüberwachung.

Ziel dieser Übungen sei es, das Notfallkonzept der BASF unter realistischen Bedingungen zu prüfen. Außerdem soll geladenen Gästen wie Anwohnern gezeigt werden, was im Notfall passiert. Laut BASF war es die 29. Übung dieser Art.

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