Ein Schiff fährt bei Niedrigwasser über den Rhein (Foto: picture-alliance / dpa)

Folgen des Niedrigwassers Weiter Lieferengpässe bei BASF in Ludwigshafen

Ein fast ausgetrocknetes Flussbett und kaum Nachschub: Das Niedrigwasser macht den Chemiebetrieben in Rheinland-Pfalz noch immer schwer zu schaffen. Die Schäden gehen in die Millionen.

Seit gut vier Wochen ist die abgeschaltete große TDI-Anlage zur Herstellung von Kunststoffvorprodukten der BASF in Ludwigshafen abgeschaltet. Und das, obwohl sich der Rheinpegel seit gut zwei Wochen wieder normalisiert hat.

Produktionsengpässe halten an

Nach Angaben einer BASF-Sprecherin werden jetzt zunächst andere Anlagen in Betrieb genommen. Allein die BASF beziffert ihren Schaden durch das Niedrigwasser auf 250 Millionen Euro.

Andere Chemiebetriebe leiden ebenfalls

Nach Angaben der Chemieverbände Rheinland-Pfalz, dauern die Produktionsengpässe teilweise weiter an. Es gibt Unternehmen, die noch immer nicht zu 100 Prozent produzieren können. Betroffen sind laut der Chemieverbände Rheinland-Pfalz vor allem größere Chemiebetriebe, die selbst von der BASF beliefert werden.

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