Verdächtiger ermittelt Fahndungserfolg in Ludwigshafen nach Drohanrufen

Sechs Tage nach Drohanrufen gegen Einrichtungen in Ludwigshafen, Limburgerhof und Mannheim hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der Mann ist möglicherweise psychisch krank.

Bei dem jetzt ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 41-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz. Es gebe Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung, heißt es in einer Mitteilung. Bei den Anrufen am Freitag wurden Krankenhäuser, Gaststätten und Hotels in Ludwigshafen, Mannheim und Limburgerhof bedroht. Insgesamt zehn Objekte waren betroffen.

Polizisten stehen vor einem Gebäude (Foto: SWR)
Polizisten kontrollieren nach den Drohanrufen ein Gebäude

Am vergangenen Freitag hatte ein Mann direkt bei den Hotels und Gaststätten angerufen und unterschiedliche Drohungen ausgestoßen, sagte eine Polizeisprecherin in Ludwigshafen. Womit genau er gedroht hat, teilte die Polizei bislang nicht mit, da die Vernehmungen des Verdächtigen noch ausstehen. Wann genau das sein wird, ist noch unklar. Die Polizei hatte alle zehn Objekte untersucht und keine Anzeichen auf eine wirkliche Bedrohungslage gefunden.

Verdächtiger wieder auf freiem Fuß

Die Polizei kam dem Mann durch Zeugenhinweise auf die Spur. Diese deckten sich mit anderen Erkenntnissen, worauf der Mann vorübergehend festgenommen wurde. Gegen den 41-Jährigen liegen keine konkreten Haftgründe vor. Da es nach Angaben einer Polizeisprecherin auch keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Mann eine ernsthafte Bedrohung darstellt, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Kosten des Polizeieinsatzes vom vergangenen Freitag werden dem 41-Jährigen in Rechnung gestellt.

STAND