Bad Dürkheim Weinexport in die USA stagniert

Die Winzer in der Pfalz können derzeit kaum Weine in die USA verkaufen. Hintergrund sind Überlegungen der US-Regierung, die Strafzölle von derzeit 25 auf 100 Prozent zu erhöhen. Nach Angaben des deutschen Weininstituts gibt es in der Pfalz ein gutes Dutzend Winzer, die zum Teil erhebliche Mengen Wein, zumeist Riesling, in die USA exportieren. Das Weingut Fuhrmann-Eymael aus Bad Dürkheim verkauft etwa 10 Prozent ihres Weins an US-Weinhändler. Derzeit stehe der Markt still, so Jan Eymael gegenüber dem SWR. Die Abnehmer kauften nichts ein, weil sie fürchteten, dass während der Wein per Schiff auf dem Weg in die USA ist, die Zölle erhöht werden. Sollte die Erhöhung Ende Januar tatsächlich erfolgen, wäre es künftig nicht mehr rentabel, Wein aus der Pfalz dorthin zu exportieren. Den derzeitigen Strafzoll von 25 Prozent teilen sich Winzer und Einkäufer, um höhere Preise für den Verbraucher zu vermeiden.

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