Beim Chemiekonzern BASF ist am Stammwerk in Ludwigshafen Metazachlor in den Rhein gelaufen. Eine lokale Gefährdung fr Pflanzen im Wasser sei nicht auszuschließen, hieß es vom Konzern. Die Behörden seien informiert. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Uwe Anspach)

Panne beim Chemiekonzern

BASF: 900 Kilo Harnstoff in den Rhein gelangt

Stand

Beim Ludwigshafener Chemiekonzern BASF ist es am Freitagnachmittag zu einem Produktaustritt gekommen: Laut Unternehmen flossen 900 Kilogramm Harnstoff in den Rhein.

Die Panne ereignete sich im Werksteil Nord. Schuld sei ein undichter Tankzug einer Drittfirma gewesen, hieß es. Die Harnstofflösung gelangte demnach über die Straßenentwässerung in den Rhein. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin ist der Harnstoff mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schädlich für Wasserorganismen. Er könne leicht biologisch abgebaut werden.

Rheinanlieger über Vorfall informiert

Die zuständigen Behörden wurden laut BASF in Kenntnis gesetzt. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium habe daraufhin vorsorglich die Rheinanlieger informiert. Harnstoff kommt unter anderem in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Auch zur Herstellung von Düngemitteln wird er genutzt.

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