Entschärfte Weltkriegsbombe liegt im Kofferraum des Kampfmittelräumdienstes (Foto: SWR)

2.000 Menschen mussten Häuser verlassen Weltkriegsbombe in Bad Dürkheim ist entschärft

Die in Bad Dürkheim gefundene Weltkriegsbombe ist laut Polizei entschärft worden. Die Evakuierung des Wohngebiets war zuvor ohne Probleme verlaufen.

Zur Entschärfung der 50 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten etwa 2.000 Menschen ihre Häuser in Bad Dürkheim vorübergehend verlassen. Anschließend begann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung. Der Sprengkörper könne keinen Schaden mehr anrichten, gab eine Sprecherin der Stadt am Samstagnachmittag Entwarnung. Die Straßensperrungen wurden nach Angaben der Polizei aufgehoben.

Evakuierung am Vormittag

Anwohner in einem Radius von 350 Metern um den Fundort hatten ihre Häuser verlassen müssen. Dies lief nach Angaben der Stadt ohne Zwischenfälle. Feuerwehr und Polizei kontrollierten das Wohngebiet zu Fuß und mit Funkstreifen. Außerdem wurden vier Drohnen eingesetzt, die die Evakuierung überwachten. Gerade in einem dicht bebauten Gebiet stelle die Evakuierung eine zusätzliche Herausforderung dar, betonte der für den Katastrophenschutz zuständige Kreisbeigeordnete Sven Hoffmann.

Als Ausweichquartier für diejenigen Bewohner, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnten, stand unter anderem eine Turnhalle bereit.

Ziemlich nah am Wohnhaus - die Weltkriegsbombe in Bad Dürkheim (Foto: SWR, Irmgard Reißinger)
Ziemlich nah am Wohnhaus - die Weltkriegsbombe in Bad Dürkheim Irmgard Reißinger

Ein Hausbesitzer war am Donnerstagvormittag in seinem Garten auf die amerikanische 50-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen, als er an einem Mauerfundament arbeitete.

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