STAND

Im Dahner Felsenland (Landkreis Südwestpfalz) hat die Polizei am Dienstag den Ernstfall geprobt. An der Großübung nahmen rund 1.500 Beamte, Helfer und Statisten aus Rheinland-Pfalz und Hessen teil.

Video herunterladen (4,5 MB | MP4)

"Demonstranten" ketten sich an die Gleise

Demonstranten blockierten einen Bahnübergang und ketteten sich an die Gleise - das war das Szenario am Dienstag im Dahner Felsenland. Polizeischüler spielen dabei die Protestierenden, und etwa 400 Bundespolizisten waren im Einsatz, um die Situation aufzulösen. Hubschrauber, Wasserwerfer und Einsatzwagen waren bei der Übung vor Ort. Außerdem sollte während der Übung der behördenübergreifende Einsatz von Digitalfunk überprüft und geübt werden.

Polizeibeamte bei der Großübung im Dahner Felsenland (Foto: SWR)
Polizeibeamte bei der Großübung im Dahner Felsenland

Bevölkerung soll durch Großübung nicht gestört werden

Nach eigenen Angaben hatte sich die Polizei für die Durchführung der Großübung das Dahner Felsenland ausgesucht, um die Bevölkerung möglichst wenig zu stören. Trotzdem wiesen die Organisatoren darauf hin, dass es im Rahmen der Übung kurzzeitig zu Lärm- und Rauchbelästigungen kommen könne. Die Großübung dauerte rund sieben Stunden und endete am Dienstagnachmittag.

Sicherheitskonzept soll verbessert werden

Im Mittelpunkt der Übung stand die Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Bereitschaftspolizei unter realen Bedingungen. Die Übungsergebnisse sollen dann in die bestehenden Sicherheitskonzepte einfließen. Eine solche Übung mit Bundespolizei und Bereitschaftspolizisten aus Rheinland-Pfalz und Hessen hatte es laut Polizei schon seit Langem nicht mehr gegeben.

Lagenentrum der Großübung (Foto: SWR)
Die Großübung wird im eigens dafür eingerichteten Lagezentrum in Bad Bergzabern koordiniert
STAND
AUTOR/IN