STAND

Das Coronavirus bestimmt weiter das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Neuinfektionen liegt unverändert auf hohem Niveau, Einschränkungen gibt es mindestens bis Ende Januar. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.

Donnerstag (21. Januar)

+++ Diskussion über Grenzschließungen +++
21:00 Uhr

Damit sich neue Coronavirus-Varianten in Europa nicht verbreiten können, diskutieren Politiker aktuell über mögliche Grenzschließungen. Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat sich bereits dagegen ausgesprochen. Die Menschen in der Grenzregion Trier-Luxemburg hoffen auch darauf, dass die Grenzen nicht wieder dicht gemacht werden. Zu groß war der Schaden im vergangenen Lockdown.

Video herunterladen (4,9 MB | MP4)

+++ Kreis Birkenfeld: Inzidenzwert erstmals über 200 +++
19:15 Uhr

Im Kreis Birkenfeld ist die Sieben-Tage-Inzidenz zum ersten Mal auf über 200 gestiegen. Der Wert liegt aktuell bei 214,9. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums handelt es sich derzeit um den höchsten Wert eines Landkreises in Rheinland-Pfalz. Der Grund dafür sei ein Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim, teilte die Kreisverwaltung Birkenfeld mit.  

Birkenfeld

Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Birkenfeld übersteigt 200 Großer Corona-Ausbruch in Idar-Obersteiner Seniorenheim

Der Landkreis Birkenfeld hat den kritischen Inzidenzwert von 200 überschritten und gilt als Corona-Hotspot. Verantwortlich dafür soll ein Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Idar-Oberstein sein.  mehr...

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ EU hält Lieferengpass bei Biontech-Impfstoff für bald überwunden +++
17:30 Uhr

Der Lieferengpass der Impfstoffhersteller Biontech (Mainz) und Pfizer soll laut EU-Kommission bald vorbei sein. Nächste Woche wird den Angaben zufolge wieder 100 Prozent der zugesagten Menge ausgeliefert. Der Lieferrückstand aus dieser Woche werde dann schnell ausgeglichen, hieß es. So hätten es die Hersteller mitgeteilt.

+++ 821 Neuinfektionen am Donnerstag +++
14:30 Uhr

Das rheinland-pfälzische Landesuntersuchungsamt hat am Donnerstag 821 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich im Vergleich zum Vortag um 29 auf 2.216. 15.096 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 14.932). 4.609 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht. 70.513 Menschen gelten als genesen (Vortag: 69.885). Den höchsten Inzidenzwert hat der Kreis Birkenfeld mit 214,9.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist in den vergangenen vier Wochen stark gesunken. Dieser Trend setzte sich auch am Donnerstag fort. Lockerungen kommen für die Landesregierung aber noch nicht in Frage.  mehr...

+++ Neue Verordnung soll am Montag in Kraft treten +++
14:15 Uhr

Der rheinland-pfälzische Ministerrat wird die Änderungen an der Corona-Verordnung nach Angaben der Staatskanzlei am Freitag beschließen. Die Neuerungen träten dann am kommenden Montag (25. Januar) in Kraft. Die wichtigste Änderung betrifft die Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften müssen künftig sogenannte OP-Masken oder FFP2-Masken getragen werden. Normale Alltagsmasken aus Stoff sind nicht mehr zugelassen. Die verschärften Vorgaben beim Homeoffice regelt der Bund in einer Verordnung. Die ab Montag geltende Verordnung wird voraussichtlich am späten Freitagabend auf der Corona-Informationsseite der Landesregierung veröffentlicht.

+++ Wo gibt es noch FFP2-Masken in Rheinland-Pfalz? +++
8:45 Uhr

Ab kommendem Montag gilt die neue Corona-Schutzverordnung - und in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln müssen mindestens medizinische OP-Masken oder besser noch FFP2-Masken getragen werden. Aber die sind gar nicht so einfach zu kriegen. In vielen Drogeriemärkten sind sie ausverkauft, bei Online-Bestellungen gibt es teils lange Lieferzeiten.

Die neuen Corona-Regeln Wo bekomme ich in Rheinland-Pfalz noch eine FFP2-Maske?

Ab Montag, 25. Januar, gilt die neue Corona-Schutzverordnung und wir müssen in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln am besten FFP2-Masken tragen. Doch woher bekommt man diese Masken?  mehr...

+++ Aufnahmestopp im Vinzentius-Krankenhaus in Landau +++
7:30 Uhr

In Rheinland-Pfalz nimmt ein weiteres Krankenhaus coronabedingt keine Patienten mehr auf. Nach der Stadtklinik in Frankenthal hat nun auch das Vinzentius-Krankenhaus in Landau einen Aufnahmestopp verhängt. Dort wurden bei rund 30 Mitarbeitern Corona-Infektionen festgestellt. Die Infektionswege seien nicht nachzuvollziehen, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb werde die Auslastung heruntergefahren, um die Lage wieder schnell unter Kontrolle zu bekommen. Die Geburtshilfe und die Kinderklinik seien nicht betroffen. Deshalb seien weiterhin Entbindungen möglich.

+++ Hausärzte fordern festen Höchstpreis für Masken +++
6:45 Uhr

Nach den jüngsten Beschlüssen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie warnt der Deutsche Hausärzteverband vor Wucherpreisen für medizinische Masken im Onlinehandel. Es solle ein fairer Preis für die Masken sichergestellt werden, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt. Er schlug vor, einen Festpreis für die Masken festzulegen, der nicht überschritten werden dürfe. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesländer hatten am Dienstag eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im Einzelhandel und öffentlichem Nahverkehr beschlossen.

+++ Konsum von Alkohol und Tabak steigt +++
6:15 Uhr

Gesundheitsexperten verzeichnen einen wachsenden Alkohol- und Tabakkonsum in der Corona-Krise. Zeitgleich müssen Beratungsangebote für Süchtige in Rheinland-Pfalz reduziert werden.

Rheinland-Pfalz

Schwierige Beratungsangebote für Süchtige Höherer Alkohol- und Tabakkonsum in der Corona-Krise

Gesundheitsexperten verzeichnen einen wachsenden Alkohol- und Tabakkonsum in der Corona-Krise. Zeitgleich müssen Beratungsangebote für Süchtige in Rheinland-Pfalz reduziert werden.  mehr...

Zur Sache Rheinland-Pfalz! SWR Fernsehen RP

Mittwoch (20. Januar)

+++ Glashersteller Schott profitiert von der Corona-Krise +++
21:15 Uhr

Auch wenn Schott keine Namen nennen darf: Fast alle Covid-19-Impfstoffproduzenten sind Kunden bei dem Glashersteller. Schott konnte unter anderem deshalb im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 2,2 Prozent steigern.

Mainz

Positive Bilanz von 2020 Mainzer Glashersteller Schott gehört zu Gewinnern der Pandemie

Auch wenn Schott keine Namen nennen darf: Fast alle Covid-19-Impfstoffproduzenten sind Kunden bei dem Glashersteller. Schott konnte deshalb im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 2,2 Prozent steigern.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Mainz

+++ Großregion will Zusammenarbeit im Kampf gegen Corona ausbauen +++
18:15 Uhr

Die internationale Großregion zwischen Saar, Mosel, Rhein und Maas will bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie noch enger zusammenarbeiten. Dazu gehöre die gemeinsame Nutzung von Test- und Laborkapazitäten, eine intensivere Zusammenarbeit in der Krankenhausversorgung und eine vereinfachte Kontaktnachverfolgung über Grenzen hinweg, sagte der Europabevollmächtigte des Saarlandes, Roland Theis (CDU). Die Grenzschließungen zu Beginn der Pandemie seien "schmerzhaft" gewesen, sagte die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Staatssekretärin Heike Raab (SPD). Zur Großregion mit fast zwölf Millionen Einwohnern gehören Rheinland-Pfalz, das Saarland, Luxemburg, Grand Est, die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und die Wallonie.

+++ Zum Nachhören: Pressekonferenz von Dreyer und Hubig +++
16:15 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) haben am Nachmittag neue Corona-Maßnahmen in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Schulen und Kitas. Hier gibt es die Pressekonferenz zum Nachhhören in voller Länge.

Video herunterladen (154,8 MB | MP4)

+++ Bessere Testmöglichkeiten für Erzieher ab nächster Woche +++
15:15 Uhr

Ab kommender Woche können sich Erzieherinnen und Erzieher auch bei Kontakten zweiten Grades zu Infizierten kostenlos testen lassen. Das kündigte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) heute auf einer Pressekonferenz an und erklärte zu den aktuellen Infektionszahlen in Kitas: Von 2.600 Kindertagesstätten seien aufgrund von Corona-Infektionen zehn Einrichtungen vollständig und 16 teilweise geschlossen. Bei 46.000 in den Kitas betreuten Kindern gab es nach ihren Angaben zu Beginn der Woche 15 Infektionen, dazu 61 Fälle bei rund 40.000 Beschäftigten.

+++ Biontech-Impfstoff schützt wohl auch vor Mutation +++
14:45 Uhr

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer dürfte auch vor der Corona-Variante B.1.1.7 schützen. Darauf deutet eine Labor-Studie der beiden Unternehmen hin. Ein deutscher Experte findet die Daten überzeugend, bislang wurden sie aber nicht in einem begutachteten Fachjournal veröffentlicht. In Deutschland und anderen Ländern geht die Angst um, dass ansteckendere Mutanten des Coronavirus die Infektionslage massiv verschlechtern könnten. In Großbritannien hatte sich die Variante rasch verbreitet. Sie zeichnet sich durch mehrere Veränderungen am sogenannten Spike-Protein aus. Dieses Bauteil ermöglicht es dem Virus, an Körperzellen zu binden und in diese einzudringen.

+++ 914 neue Corona-Infektionen und 42 Todesfälle mehr +++
14:30 Uhr

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt weiter hoch: Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 914 Neuinfektionen. Damit gibt es in Rheinland-Pfalz seit Beginn der Pandemie 87.004 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger. 14.932 Menschen im Land sind aktuell infiziert. Bislang sind 2.187 Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben - 42 mehr als am Dienstag. Als genesen gelten mittlerweile 69.885 Menschen. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat weiterhin Ludwigshafen mit 185 Fällen. Die niedrigsten Werte gibt es im Kreis Bitburg-Prüm mit 44 Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Auch der Kreis Kusel (49) und die Stadt Trier (48) liegen leicht unter 50 Fällen.

+++ Dreyer: Keine Präsenzpflicht für Schüler bis Mitte Februar +++
14:15 Uhr

Bund und Länder haben gestern den weiteren Fahrplan für die Corona-Regeln festgelegt. Wie Rheinland-Pfalz die Corona-Vorschriften umsetzt, gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute bekannt. So sollen Grundschüler in Rheinland-Pfalz ab Anfang Februar wieder zur Schule gehen. Zunächst solle es einen Wechselunterricht geben. Die Präsenzpflicht bleibe aber bis Mitte Februar aufgehoben, sagte Dreyer. Außerdem wird es Änderungen bei der Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz geben. So reichen Stoffmasken im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften nicht mehr aus, es müssen künftig mindestens medizinische Masken sein, also sogenannte OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2.

Dreyer nach Corona-Gipfel von Bund und Ländern Schulen bleiben in Rheinland-Pfalz im Fernunterricht - Hilfen angekündigt

Rheinland-Pfalz folgt weitgehend der am Dienstag von Bund und Ländern beschlossenen Linie bei den Corona-Regeln. Doch bei dem Thema Schule und Kitas geht das Land wieder seinen eigenen Weg.  mehr...

+++ Ausgangssperre Bad Kreuznach ab morgen aufgehoben +++
13:15 Uhr

Die nächtliche Ausgangssperre im Kreis Bad Kreuznach wird ab morgen aufgehoben. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Die Ausgangssperre war in der vergangenen Woche beschlossen worden, nachdem der Corona-Inzidenzwert im Kreis mehrere Tage über der kritischen Marke von 200 lag. Der aktuelle Inzidenzwert liegt inzwischen mit 137 unter dieser Marke. Der Kreis hatte zunächst noch die Bund-Länder-Beschlüsse abgewartet, um sicher zu gehen, dass es keine bundesweite Ausgangssperre gibt.

+++ Corona-Impfmarke von 100.000 überschritten +++
11:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist die Marke von 100.000 Corona-Impfungen überschritten worden. Wie das Gesundheitsministerium dem SWR mitteilte, wurden seit dem Impfstart bis Dienstagabend 101.208 Impfungen verabreicht. Am Vortag waren es noch 92.613. Im Ländervergleich liege Rheinland-Pfalz damit weiter auf dem dritten Platz. Laut Ministerium kam es bisher nur vereinzelt dazu, dass Impfdosen übrig geblieben sind und nicht gespritzt werden konnten. Seit Beginn der Impfungen sei es bei 228 Impfdosen der Fall gewesen, dass diese nicht verwendet werden konnten beziehungsweise beim Transport beschädigt wurden. Aus den Glasfläschen können laut Ministerium beim Biontech/Pfizer-Impfstoff sechs Dosen entnommen werden, bei dem von Moderna zehn.

+++ FFP2-Masken von Neuwieder Hersteller stark nachgefragt +++
10:30 Uhr

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern, dass einfache Mundschutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und Geschäften nicht mehr ausreichen, ist die Nachfrage nach OP- und FFP2-Masken stark angestiegen - so wie bei der Firma Skylotec in Neuwied. In der alten Produktionshalle am Rand von Neuwied werden täglich rund 10.000 einzeln verpackte FFP2-Masken hergestellt. In den letzten Tagen sei eine Welle an Anfragen nach den Masken über die Firma Skylotec hereingebrochen, so Geschäftsführer Kai Rinklake. Man sei in dem Bereich "quasi ausverkauft." Deshalb werde die Produktion weiter ausgebaut.

Neuwied

Verschärfung der Maskenpflicht Hohe Nachfrage nach FFP2-Masken bei Neuwieder Hersteller

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder haben beschlossen, dass einfache Mundschutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und Geschäften nicht mehr ausreichen. Das wird die hohe Nachfrage nach OP- und FFP2-Masken noch weiter steigern - so wie bei der Firma Skylotec in Neuwied.  mehr...

+++ NRW verschiebt Impfstart wegen verzögerten Lieferungen +++
9:15 Uhr

Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs vom Mainzer Unternehmen Biontech verschiebt Nordrhein-Westfalen den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Die 53 Impfzentren im Land nähmen ihren Betrieb nun erst am 8. Februar auf - eine Woche später als bislang geplant, hieß es. Auch die Erst-Impfungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen müssten in der kommenden Woche pausieren. Personen, die bereits eine erste Impfung bekommen hätten, würden aber auch in der kommenden Woche wie geplant ihre zweite Impfdosis erhalten. Ab dem 1. Februar soll dann in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen regulär weitergeimpft werden.

+++ Bioscientia startet Virus-Sequenzierung +++
6:45 Uhr

Das Unternehmen Bioscientia beginnt ab sofort damit, in seinem Ingelheimer Labor SARS-CoV-2-positive PCR-Proben aus dem gesamten Bundesgebiet zu sequenzieren. Die dafür eingesetzte Technologie ermögliche die vollständige Sequenzierung von zunächst rund 1.500 Proben wöchentlich, teilte Bioscientia mit. Erfasst werden dabei alle Mutationen von SARS-CoV-2, wobei das derzeitige Interesse auf die britische und die südafrikanische Variante gerichtet sei.

+++ Dreyer: Harte und langwierige Verhandlungen +++
6:15 Uhr

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Corona-Verhandlungen zwischen Bund und Ländern als hart und langwierig bezeichnet. Das teilte sie am späten Dienstagabend schriftlich mit. Es habe Streit gegeben, vor allem bei einer möglichen Verpflichtung zum Homeoffice und einem Fahrplan für Schulen und Kitas. Heute will sie erläutern, was die Ergebnisse für Rheinland-Pfalz bedeuten. Dann wird auch Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) mitteilen, wie es in Rheinland-Pfalz mit den Schulen weitergeht.

Rheinland-Pfalz

Landesregierung will informieren Wie geht es in Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz weiter?

Wie wirken sich die Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Pandemie auf Schulen und Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz aus? Ministerpräsidentin und Bildungsministerin wollen das heute beantworten.  mehr...

Dienstag (19. Januar)

+++Anspruch auf Homeoffice für Arbeitnehmer+++
22:00 Uhr

Weil derzeit deutlich weniger Menschen im Homeoffice arbeiten als im ersten Lockdown im Frühjahr, sollen die Arbeitgeber nun verpflichtet werden, ihren Beschäftigen das Arbeiten von zuhause zu ermöglichen, wo immer das möglich ist. Das ist ein Ergebnis der Bund-Länder-Verhandlungen. Dazu soll es eine Verordnung vom Bundesarbeitsministerium geben. Ziel sei es, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch auf dem Weg dorthin die Kontakte zu reduzieren. Diese Regel wird bis zum 15. März befristet.

+++Bund und Länder verlängern Lockdown+++
21:45 Uhr

Bei der Bund-Länder-Konferenz haben sich die Teilnehmer nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf geeinigt, den Lockdown bis 14. Februar zu verlängern. Zudem wird es eine verschärfte Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln geben. Arbeitgeber müssen schärfere Homeoffice-Regeln umsetzen. Schulen und Kitas sollen bis 15. Februar grundsätzlich geschlossen bleiben. Trotz sinkender Infektionszahlen hätten sich Bund und Länder auf die Verschärfung der Maßnahmen geeinigt, weil durch die aufgetretene Virus-Mutation eine Gefahr drohe, die sich noch eindämmen lasse, sagte Merkel. "Wir tun das aus Vorsorge für unser Land, für die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen und für die Wirtschaft", sagte die Bundeskanzlerin.

+++Pressekonferenz mit Ministerpräsidentin Dreyer verschoben+++
21:30 Uhr

Die Beratungen zwischen Bund und Ländern zur Anpassung der Corona-Maßnahmen ziehen sich weiter hin. Die Pressekonferenz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wurde auf morgen, 13.30 Uhr verschoben.

+++Corona-Beratungen in Berlin verzögern sich - Zankapfel Schulöffnung+++
18:45 Uhr

Die angekündigte Zeitplanung für die Bund-Länder-Gespräche und die folgenden Pressekonferenzen der Länder ist nur noch Makulatur. SWR-Hauptstadtkorrespondent Georg Link berichtet, dass der Termin für die Wiedereröffnung der Schulen zwischen Kanzlerin Angela Merkel und einigen Länderchefs umstritten sei.

Video herunterladen (5 MB | MP4)

+++ Corona-Maßnahmen werden verlängert +++
16:45 Uhr

Die Corona-Schutzmaßnahmen werden bis zum 14. Februar verlängert. Darauf hätten sich Bund und Länder endgültig geeinigt, so SWR-Hauptstadtkorrespondent Georg Link. In Bussen und Bahnen würden außerdem medizinische Masken zur Pflicht. Einfache Stoffmasken reichten dort künftig nicht mehr aus. Offiziell bestätigt sind die Neuerungen noch nicht, da die Beratungen der Länderchefs mit Kanzlerin Merkel noch andauern.

Video herunterladen (3,1 MB | MP4)

+++ 566 Corona-Neuinfektionen, 41 Todesfälle +++
15:15 Uhr

Die Gesundheitsämter registrierten am Dienstag 566 neue Corona-Infektionen, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 86.090 (Stand 14.10 Uhr). Aktuell sind demnach 14.562 Menschen im Land mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, stieg innerhalb von 24 Stunden um 41 auf 2.145. Die Infektionsdynamik schwächt sich ab. Die Zahl neuer Corona-Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in Rheinland-Pfalz lag am Dienstag bei 100,4. Vor einer Woche lag diese Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 132,3, am 23. Dezember bei 163,1.

+++ Vereinbarte Termine für Impfungen werden verschoben +++
13:30 Uhr

Wegen einer Verringerung der Liefermenge des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer werden in Rheinland-Pfalz vereinbarte Termine für Erstimpfungen ab kommender Woche verschoben. "Zweitimpfungen finden weiterhin statt", teilte Impfkoordinator Alexander Wilhelm (SPD) mit. Die jetzt vorliegenden Lieferangaben des Bundes zeigten, dass Rheinland-Pfalz bis Mitte Februar etwa 30.000 Impfdosen weniger bekomme, als bislang eingeplant worden seien. Rheinland-Pfalz werde betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, die bereits einen Impftermin haben, jeweils einen neuen Termin mitteilen. Diese Informationen würden per Brief und per Mail verschickt, sofern die Mailadresse vorliege, erklärte Wilhelm.

+++ Datenschutz-Ratgeber rund ums Impfen +++
13:00 Uhr

Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte hat einen Ratgeber rund um das Thema Corona-Impfungen ins Internet gestellt. Auf der entsprechenden Themenseite unter www.datenschutz.rlp.de werden zahlreiche Fragen zu Datenschutz und Schutzimpfung beantwortet. Er habe in den vergangenen Tagen zahlreiche Nachfragen von Bürgern, aber auch von Verwaltungen und Krankenhausträgern zum Datenschutz bei den Ende Dezember 2020 begonnenen Corona-Schutzimpfungen erhalten, teilte Dieter Kugelmann mit. Davon würden auf der Internet-Seite nun die wichtigsten beantwortet.

+++ Flüchtlingskinder in Mainz ohne WLAN-Zugang für Digitalunterricht +++
9:45 Uhr

Der Mainzer Flüchtlingsrat hat auf die schlechten Bedingungen beim Digitalunterricht für Flüchtlingskinder in Mainzer Flüchtlingsheimen hingewiesen. Internetverbindungen seien schlecht oder erst gar nicht vorhanden, hieß es. Während der Pandemie sei ein stabiles Internet für die Bewohner noch wichtiger geworden, um beispielsweise auch Online-Sprachkurse zu besuchen. Die Stadt Mainz räumte ein, dass Schüler in den Gemeinschaftsunterkünften nicht problemlos am digital ausgerichteten Unterricht teilnehmen könnten. Die Stadt habe eine Prüfung veranlasst.

+++ Lewentz: Keine übrig gebliebenen Impfdosen für Polizei verwenden +++
8:45 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat sich erneut dagegen ausgesprochen, die in Impfzentren übrig gebliebenen Corona-Impfstoffe der Polizei anzubieten. Der SPD-Politiker sagte im SWR, eine solche Impfaktion müsse geplant durchgeführt und nicht dem Zufall überlassen werden. Bei der Deutschen Polizeigewerkschaft hatte die Entscheidung aus dem Innenministerium für Unverständnis gesorgt. Lewentz sagte, man habe einen sehr guten polizeiärztlichen Dienst. Der werde die Impfungen schnell und flächendeckend bei der Polizei durchführen.

Restbestände von Corona-Impfstoffen in Impfzentren Lewentz gegen "Prinzip Zufall" bei Impfung von Polizisten

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat sich dagegen ausgesprochen, die in Impfzentren übrig gebliebenen Corona-Impfstoffe der Polizei anzubieten. Bei den Polizeigewerkschaften stößt er teils auf Kritik, teils auf Zustimmung.  mehr...

+++ Bad Kreuznach will Ausgangssperre aufheben +++
6:45 Uhr

Die Landrätin im Kreis Bad Kreuznach, Bettina Dickes (CDU), will die nächtliche Ausgangssperre im Kreis wieder aufheben. Ihren eigenen Angaben zufolge stellte Dickes einen entsprechenden Antrag beim Land Rheinland-Pfalz. Eine Antwort stehe aber noch aus, so Dickes. Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen im Kreis Bad Kreuznach liegen seit Mittwoch vergangener Woche unter dem kritischen Inzidenzwert von 200. Die Ausgangssperre im Kreis gilt zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens.

+++ Dreyer informiert über Bund-Länder-Gespräche +++
6:30 Uhr

Heute wird bei einem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Pandemie über eine Verlängerung des Lockdowns beraten. Viele Experten plädieren nicht nur für eine Verlängerung, sondern auch für eine Verschärfung der Maßnahmen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) informiert am Abend über die Situation in Rheinland-Pfalz. Der SWR überträgt die Pressekonferenz ab 18 Uhr im Livestream.

Dreyer nach Corona-Gipfel von Bund und Ländern Schulen bleiben in Rheinland-Pfalz im Fernunterricht - Hilfen angekündigt

Rheinland-Pfalz folgt weitgehend der am Dienstag von Bund und Ländern beschlossenen Linie bei den Corona-Regeln. Doch bei dem Thema Schule und Kitas geht das Land wieder seinen eigenen Weg.  mehr...

Montag (18. Januar)

+++ 350 Zweitimpfungen in Rheinland-Pfalz +++
22:30 Uhr

In Rheinland-Pfalz haben am Sonntag 350 Menschen die zweite Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das geht aus den neuesten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Die Zahl der Erstimpfungen lag bei knapp 83.000, was einer Quote von 2,0 Prozent entspricht.

+++ Lüftungsanlagen für Klassenzimmer +++
21:45 Uhr

Eltern von Mainzer Schülerinnen und Schülern wollten in der Corona-Pandemie etwas für den Schutz ihrer Kinder im Klassenzimmer tun. Darum haben sie eine Lüftungsanlage entwickelt. Der Zusammenbau ist relativ einfach.

Video herunterladen (5 MB | MP4)

+++ SPD will Verlängerung der Corona-Maßnahmen und mehr Homeoffice +++
19:00 Uhr

Die SPD-geführten Bundesländer wollen sich in der Bund-Länder-Schalte am Dienstag dafür aussprechen, die geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 14. Februar zu verlängern. Das sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Zudem müssten noch mehr Menschen ins Homeoffice.

Rheinland-Pfalz

Dreyer plädiert für mehr Homeoffice SPD-Länder wollen Corona-Maßnahmen verlängern

Bei den Bund-Länder-Beratungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wollen die SPD-Länderchefs eine Verlängerung der Einschränkungen bis 14. Februar vorschlagen. Das teilte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer am Montag mit.  mehr...

+++ Home-Office unterschiedlich weit verbreitet +++
16:30 Uhr

Rheinland-pfälzische Behörden gehen bislang unterschiedliche Wege in der Frage, wie viele Bedienstete während der Pandemie von zu Hause arbeiten können. Eine Reihe rheinland-pfälzischer Ministerien setzt laut einer Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) auf einen tagweisen Wechsel zwischen Präsenz- und Telearbeit. Einige Behörden haben die Präsenzpflicht für einen Teil der Bediensteten komplett aufgehoben. Das Mainzer Innenministerium und die Aufsichtsbehörde ADD in Trier beziffern den Anteil der Bürokräfte im Home-Office auf rund zwei Drittel. Im Wissenschafts- sowie im Finanzministerium nutzt jeweils die Hälfte der Bediensteten die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten von zu Hause aus. Größere nichtstaatliche Arbeitgeber gehen die Kontaktreduzierung am Arbeitsplatz teilweise deutlich entschiedener an. So arbeiten beispielsweise beim Chemie-Konzern BASF nach eigenen Angaben nahezu alle Büromitarbeiter komplett seit dem vergangenen Herbst von zu Hause aus. Ähnliche Regeln gibt es beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim. Auch der SWR besteht nicht mehr auf einer Anwesenheit seiner Beschäftigten am Arbeitsplatz.

+++ Neuwieder Landrat will zweites Impfzentrum +++
16:15 Uhr

Der Landrat des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach (CDU), fordert, die Impfzentren in den großen Landkreisen im Westerwald auszubauen. Im Landkreis Neuwied möchte er ein zweites Impfzentrum einrichten, sobald das Land das genehmigt. Das Impfzentrum in Oberhonnefeld sei voll belegt und könne auch nicht erweitert werden.

+++ Geriatische Fachklinik wegen vieler Infektionen geschlossen +++
15:45 Uhr

Die geriatrische Fachklinik in Baumholder ist vorübergehend geschlossen. Grund ist nach Angaben des Klinikums Idar-Oberstein ein Corona-Ausbruch unter Patienten und Mitarbeitenden. Anfang des Monats wurden bei den regelmäßigen Corona-Tests zunächst bei den Patienten und später auch bei den Mitarbeitenden der Fachklinik vermehrt Corona-Infektionen festgestellt, so die Klinikleitung. Daraufhin seien alle Patienten und die gesamte Belegschaft getestet worden. Derzeit seien elf Mitarbeiter und 21 Patienten infiziert. Wie es zu dem Corona-Ausbruch kommen konnte, sei noch unklar. Patienten, die weiterhin behandelt werden müssten, seien ins Klinikum Idar-Oberstein verlegt worden. Alle anderen seien entlassen worden. Etwa 100 Mitarbeiter der Klinik seien in Quarantäne. Wann die Fachklinik wieder öffnen darf, ist noch nicht bekannt.

+++ Unternehmer mahnen, Wirtschaft im Blick zu behalten +++
15:15 Uhr

Vor den morgigen Bund-Länder-Beratungen mahnen die Unternehmer in Rheinland-Pfalz, die Auswirkungen auf die Wirtschaft im Blick zu behalten. So wäre eine mögliche Homeoffice-Pflicht aus ihrer Sicht "Symbolpolitik". Am Arbeitsplatz und in den öffentlichen Verkehrsmitteln gebe es kein übergeordnetes Infektionsrisiko, erklärte der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmerverbände, Gerhard F. Braun. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wird sich am Montagnachmittag vorab mit einem Pressestatement zu Wort melden.

+++ Doch ursprünglich geplante Menge an Impfdosen geliefert +++
15:00 Uhr

Das Gesundheitsministerium bemängelt, dass die Bundesregierung nicht genau sagt, mit welchen Liefermengen beim Corona-Impfstoff gerechnet werden kann. Am Montag kam dennoch die ursprünglich angekündigte Menge.

Rheinland-Pfalz

Corona-Impfstoff-Lieferung Rheinland-Pfalz kritisiert Informationsweitergabe vom Bund

Das Gesundheitsministerium bemängelt, dass die Bundesregierung nicht genau sagt, mit welchen Liefermengen beim Corona-Impfstoff gerechnet werden kann. Am Montag kam die angekündigte Menge.  mehr...

+++ 471 neue Corona-Fälle und 48 Tote +++
14:30 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 471 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am vergangenen Montag waren es 590. Seit Beginn der Pandemie gab es 85.524 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. 2.104 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Das sind 48 neue Todesfälle seit gestern. Die höchste Inzidenz hat weiterhin Ludwigshafen mit 197 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Den niedrigsten Wert gibt es in Zweibrücken mit 38.

+++ Probleme bei Übermittlung der Corona-Daten +++
13:45

Wegen eines technischen Problems sind für Rheinland-Pfalz auf der Internseite des Robert Koch-Instutits für gestern nur zwei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vermerkt. Das hat ein Sprecher des Landesuntersuchungamts (LUA) in Koblenz dem SWR gesagt. Das Amt habe dem RKI gestern eigentlich knapp 450 Neuinfektionen gemeldet. Wegen eines technischen Problems seien aber nur zwei Fälle übermittelt worden. Die restlichen Zahlen sollten am Dienstag zusammen mit den heute gemeldeten Neuinfektionen auf der Seite des RKI stehen, so das Landesuntersuchungsamt. Deshalb werde die Zahl morgen höher ausfallen. Einzelheiten zu dem technischen Problem sind nicht bekannt.

+++ Polizei kritisiert 15-Kilometer-Regel +++
13:30 Uhr

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die bei der jüngsten Verschärfung der Corona-Maßnahmen eingeführte 15-Kilometer-Regel kritisiert. Gemäß dieser Regelung dürfen sich die Menschen in bestimmten Gebieten für Ausflüge nicht weiter als 15 Kilometer vom Stadtgebiet entfernen. Die rheinland-pfälzische GdP-Vorsitzende Sabrina Kunz erklärte, es gebe derzeit wegen des sich schnell verändernden Pandemiegeschehens regionale Regelungen, die sich von Tag zu Tag ändern könnten. "Wir können nicht sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger alle gleich aufmerksam verfolgen, wie sich die Verordnungs- und Regelungslage ändert", sagte Kunz. Daher müssten Polizei und Mitarbeiter der Ordnungsämter Maßnahmen überwachen, die den Menschen möglicherweise gar nicht bekannt seien.

+++ Unterschiedliche Personenbegrenzung im Einzelhandel rechtmäßig +++
12:00 Uhr

Die Personenbegrenzung im Einzelhandel von einem Mensch pro 20 Quadratmetern bei Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern in Rheinland-Pfalz ist rechtmäßig und verstößt nicht gegen den verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem Eilrechtsschutzverfahren. Geklagt hatte eine Ladenbesitzerin aus Trier, die einen Nachteil gegenüber kleineren Geschäften sah. Das Verwaltungsgericht Mainz gab ihrem Eilantrag zunächst recht, dies wurde nun vom OVG revidiert.

+++ Internetseite zur Impftermin-Vergabe noch nicht barrierefrei +++
11:30 Uhr

Die Internetseite für die Vergabe von Impfterminen in Rheinland-Pfalz ist bisher nicht barrierefrei zugänglich. Blinden und Sehbehinderten steht bislang keine Vorlesefunktion zur Verfügung. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums wird an einer Lösung des Problems gearbeitet. Das könne aber noch einige Zeit dauern. Auch andere Bundesländer berichten von ähnlichen Problemen.

+++ Unvollständige Meldung von Infektionszahlen ans RKI +++
10:45 Uhr

Die heute vom Robert Koch-Institut gemeldeten Corona-Infektionszahlen sind möglicherweise unvollständig. Für ein Problem in der Meldekette spricht, dass Rheinland-Pfalz zum Beispiel nur zwei neue Fälle angegeben hat. Im Schnitt hatten die Gesundheitsämter dort zuletzt mehrere hundert Neuinfektionen pro Tag übermittelt. Auch aus Bayern und Schleswig-Holstein wurden laut RKI vergleichsweise niedrige Werte gemeldet. Morgen könnte es also Nachmeldungen geben. Für ganz Deutschland hat das Robert Koch-Institut an diesem Montagmorgen gut 7.100 neue Corona-Fälle gelistet - gut 5.000 weniger als vor einer Woche. Das wäre der niedrigste Wert seit 20. Oktober vergangenen Jahres.

+++ Kein Shopping-Ansturm in Luxemburg +++
9:15 Uhr

Nur wenige Deutsche nutzten in der vergangenen Woche die Lockdown-Lockerungen in Luxemburg, um im Nachbarland einkaufen zu gehen. Das bestätigten eine SWR-Recherche sowie der Einzelhandelsverband der Stadt Luxemburg. Laut dem Präsidenten des Einzelhandelsverbandes habe es in der gesamten letzten Woche keinen großen Andrang an deutschen Kunden gegeben. Das liege vor allem daran, dass Restaurants weiterhin geschlossen seien. Der Staat Luxemburg hatte die Corona-Regeln letzte Woche gelockert. Am Montag hatten unter anderem die Frisörsalons, Modegeschäfte und Optiker wieder geöffnet.

+++ Brinkhaus rechnet mit Verschärfung der Corona-Regeln +++
9:00 Uhr

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus geht davon aus, dass die Corona-Beschränkungen noch einmal verlängert und verschärft werden. Im SWR sagte der CDU-Politiker, in den aktuell vom Robert Koch-Institut gemeldeten niedrigeren Infektionszahlen sehe er noch keinen Grund für Entwarnung. “Wir sind sehr besorgt wegen der Entwicklung in Großbritannien und Irland“, erklärte Brinkhaus. "Dort gibt es einen mutierten Virus, der zu sehr, sehr hohen Neuinfektionen geführt hat." Beim Gespräch zwischen Bund und Ländern werde es vor allem um weitere Kontaktbeschränkungen gehen müssen und wie man es schaffe, dass mehr Menschen von zu Hause arbeiteten.

+++ Frankfurter Flughafen hatte 2020 so wenig Reisende wie 1984 +++
8:15 Uhr

Der Einbruch des Flugverkehrs durch die Corona-Pandemie hat den Frankfurter Flughafen 2020 im Passagiergeschäft deutlich zurückgeworfen. Das Passagieraufkommen habe mit knapp 18,8 Millionen Fluggästen 73,4 Prozent niedriger gelegen als im Rekordjahr 2019, teilte der Flughafenbetreiber Fraport am Montag in Frankfurt mit. Das entspreche dem Niveau aus dem Jahr 1984. Deutlich besser lief es im Cargo-Geschäft. Im Dezember legte das Aufkommen an Fracht und Luftpost um 8,9 Prozent auf 182.568 Tonnen zu. Für das Gesamtjahr stand allerdings immer noch ein Rückgang von 8,5 Prozent auf gut 1,9 Millionen Tonnen zu Buche.

+++ Kaum Verstöße gegen nächtliche Ausgangssperre +++
8:00 Uhr

In Bad Kreuznach hat es am Wochenende nur wenige Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre gegeben. Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsamt hatten mehrfach Kontrollen durchgeführt. Die meisten der kontrollierten Personen waren nach Angaben der Stadt auf dem Heimweg, etwa, weil sie von der Arbeit kamen. Nur gegen einige wenige Menschen habe man Bußgelder verhängen müssen. Die nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr gilt in Bad Kreuznach seit Samstag. Grund ist die weiterhin hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen.

+++ Aufnahmestopp in Stadtklinik Frankenthal +++
7:00 Uhr

Nach einer Reihe von Corona-Infektionen hat die Stadtklinik Frankenthal einen freiwilligen Aufnahmestopp beschlossen. Nach Angaben der Stadtverwaltung müssen insgesamt 1.000 Personen zwei Mal getestet werden. Die chirurgische Abteilung der Stadtklinik sei von dem Corona-Ausbruch betroffen. Der Aufnahmestopp soll bis zum 26. Januar dauern.

Frankenthal

Mehrere Corona-Infektionen Aufnahmestopp in Frankenthaler Stadtklinik

Nach einer Häufung von Corona-Infektionen hat die Stadtklinik Frankenthal einen freiwilligen Aufnahmestopp beschlossen. Nach Angaben der Frankenthaler Stadtverwaltung müssen insgesamt 1.000 Personen zwei Mal getestet werden.  mehr...

Anstöße SWR1 Rheinland-Pfalz

+++ Verbände: Ausländische Erntehelfer sollen wieder länger bleiben +++
6:10 Uhr

Die Bauern- und Winzerverbände in Rheinland-Pfalz setzen sich vor der kommenden Ernte wieder für einen längeren Aufenthalt ausländischer Erntehelfer während der Corona-Pandemie ein. Der Zeitraum für sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung müsse erneut von 70 auf 115 Arbeitstage verlängert werden, sagte Barbara Wolbeck vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau in Koblenz. "Das trägt erheblich zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei, da letztlich viel weniger Mobilität bei Saisonarbeitskräften nötig ist und weniger von ihnen nach Deutschland einreisen müssen", sagte sie.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist in den vergangenen vier Wochen stark gesunken. Dieser Trend setzte sich auch am Donnerstag fort. Lockerungen kommen für die Landesregierung aber noch nicht in Frage.  mehr...

Kaiserslautern

Infos zur aktuellen Lage und Entwicklung Live-Blog: Corona in Kaiserslautern und der Westpfalz

In der Westpfalz sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Insgesamt 120 Menschen haben sich in der Region neu mit dem Virus angesteckt.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

Trier

Aktuelle Lage in der Region Trier Blog: Neueste Entwicklungen zum Coronavirus

Das Coronavirus bestimmt weiterhin das öffentliche Leben in der Region Trier. Die aktuelle Entwicklung gibt es hier im Blog.  mehr...

Aktuelle Lage im nördlichen Rheinland-Pfalz Corona: Live-Blog zum Nachlesen bis Sonntag 8.11.2020

Steigende Corona-Fallzahlen und neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens - alle aktuellen Infos zur Corona-Pandemie sammelt das SWR Studio Koblenz in einem Corona-Blog für den Norden von Rheinland-Pfalz.  mehr...

Chronologie eines Virus Corona-Jahresrückblick für Rheinland-Pfalz

Das Coronavirus hat auch Rheinland-Pfalz seit dem Frühjahr fest im Griff. Was waren einschneidende Ereignisse? Und wie hat das Virus das tägliche Miteinander verändert? Ein Rückblick.  mehr...

Rheinland-Pfalz

Was im Teil-Lockdown geht und was nicht Diese Corona-Regeln gelten derzeit in Rheinland-Pfalz

Die Corona-Verordnung für Rheinland-Pfalz wird immer wieder angepasst. Die derzeit gültigen Regeln sind bis zum 31. Januar befristet. Nach den neuesten Beschlüssen wird es erneut Anpassungen geben.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz  mehr...

STAND
AUTOR/IN