Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) errichten eine Behelfsbrücke für die Ahr, die schon in wenigen Tagen eine Brücke, die an gleicher Stelle vom Hochwasser total zerstört wurde, ersetzen soll.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Thomas Frey)

Starkregen und Überschwemmungen

Hochwasser-Blog zum Nachlesen (Samstag, 24. Juli)

STAND

Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst.

Samstag (24. Juli)

+++ SWR Extra am Samstag +++
21:00 Uhr

In den Katastrophengebieten im Norden von Rheinland-Pfalz werden neue Unwetter erwartet. Probleme gibt es auch mit den zahlreichen Helfern. Diese sind zwar hochwillkommen, ihre Autos versperren aber die Straßen.

+++ Ahrtal: Wetterlage könnte sich am Sonntagmorgen verschärfen +++
20:30 Uhr

Mit Sorge schaut man im Ahrtal auf den Wetterbericht. Fast stündlich sei die Einsatzleitung in Kontakt mit den Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes. Ab Sonntagmorgen gegen 6:00 Uhr könne sich die Wetterlage aber noch verschärfen.

+++ THW-Vizepräsidentin: Müll und Steine gegen Helfer +++
20:15 Uhr

Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks sind in den Flutgebieten mitunter unfreundlich empfangen worden. Dabei flogen auch Müll und Steine in Richtung der Helfer. Das hat THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner dem SWR im Interview bestätigt.

+++ Klavier sorgt für Gänsehautmomente im Matsch +++
18:00 Uhr

Ein Klavier, das in einer Wohnung in Ahrweiler 50 Zentimeter im Wasser stand, sollte eigentlich entsorgt werden. Doch ein Mann stellte sich einfach an das Instrument am Straßenrand und fing an zu spielen. Weil er viele Nachahmer fand und die Musik den Anwohnerinnen und Anwohnern Trost und Freude spendet, soll es nun so lange bespielt werden, bis der letzte Dreck aus den Straßen entfernt ist:

+++ Schon zwei Millionen Euro Soforthilfe an der Ahr ausgezahlt +++
17:45 Uhr

In den vergangenen Tagen hat die Kreisverwaltung Ahrweiler bereits zwei Millionen Euro Soforthilfe für Betroffene der Flutkatastrope ausgezahlt. Das teilte Landrat Jürgen Pföhler (CDU) mit. "Seit Donnerstag sind mehrere tausend Anträge auf Soforthilfe bei uns eingegangen, von denen bereits 2.000 bewilligt worden sind", so Pföhler.

+++ Westnetz: Anwohner sollen Stromanlagen in Häusern prüfen lassen +++
17:40 Uhr

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz bittet die Anwohner im Hochwassergebiet, einen Elektroinstallateur zu kontaktieren, bevor sie ihren Strom wieder einschalten. Um die Versorgungsleitung wieder in Betrieb nehmen zu können, müssten die elektrischen Anlagen in jedem Gebäude zunächst geprüft werden. Ansonsten könne im schlimmsten Fall die gesamte Straße nicht zugeschaltet werden. Durch die fehlende Stromversorgung seien außerdem die Türklingeln oft ohne Funktion. Das mache es den Mitarbeitern von Westnetz schwer, alle Hausbewohner zu erreichen. Der Betreiber bittet die Bewohner deshalb, eine Telefonnummer an der Haustür zu hinterlegen.

+++ Polizei kämpft im Ahrtal mit chaotischen Verkehrsverhältnissen +++
17:00 Uhr

Im Ahrtal regnet es wieder. Die Polizei in der Hochwasserregion hat es aber vor allem mit chaotischen Verkehrsverhältnissen zu tun. Auf den wenigen befahrbaren Straßen stauen sich Fahrzeuge kilometerlang. SWR-Reporterin Alexandra Dietz war vor Ort.

+++ Die Lage in den Katastrophengebieten +++
15:30 Uhr

Gut eine Woche nach der Hochwasserkatastrophe im Norden von Rheinland-Pfalz laufen die Aufräumarbeiten auf vollen Touren. Über den Stand der Dinge an der Sauer hat sich SWR-Reporterin Claudia Krell ein Bild gemacht:

+++ "Querdenker"-Anlaufstelle: Helfer müssen Schule räumen +++
15:00 Uhr

Das von Ehrenamtlichen betriebene Versorgungszentrum in der Aloisiusschule in Bad Neuenahr-Ahrweiler soll nach SWR-Informationen an den Schulbetreiber zurück übergeben werden. Laut Stadtverwaltung soll die Schule rechtzeitig zum Schulbeginn renoviert werden. Die Schule war zwischenzeitlich zu einer Anlaufstelle für Aktivisten aus dem Querdenken-Umfeld geworden. Recherchen zufolge hatten sich kurz nach der Flutkatastrophe Aktivisten aus dem Umfeld der sogenannten Querdenken-Bewegung unter die Helfer gemischt. So hatte ein führender Organisator in der Schule mehrfach auf Corona-Demonstrationen gesprochen und Masken und Coronatests für Kinder als gesundheitsgefährdend bezeichnet. Die Behörden hatten bereits am Mittwoch ein geplantes Familienzentrum in der Grundschule verhindert, das ein Verein betreiben wollte, der der Querdenker-Szene zugerechnet wird. Das Gebäude wurde allerdings weiter von ehrenamtlichen Helfern als Lager für Hygieneartikel, Lebensmittel und Kleider genutzt. Die Ankündigung des Schulträgers sorgte bei den ehrenamtlichen Helfern wie auch Anwohnern vor Ort für Unmut.

+++ Kreis Ahrweiler warnt per Lautsprecherdurchsage +++
12:30 Uhr

Im Kreis Ahrweiler warnen die Behörden Anwohner sowie Helferinnen und Helfer per Lautsprecherdurchsage vor weiteren Regenfällen. Betroffene sollen sich in Sicherheit bringen.

+++ Behörden rufen freiwillige Helfer auf, Krisengebiet zu verlassen +++
13:00 Uhr

Die Katastrophenschutzbehörde von Rheinland-Pfalz fordert freiwillige Helferinnen und Helfer auf, das Krisengebiet vorerst nicht mehr aufzusuchen oder es zu verlassen. In einer Mitteilung heißt es, "aufgrund der starken Niederschläge, der zerstörten Infrastruktur und der extrem unübersichtlichen Verkehrssituation fordern wir alle anreisenden Helferinnen und Helfer auf, das Krisengebiet Ahr in den nächsten Tagen nicht aufzusuchen". Es werden den Angaben nach Shuttle-Busse eingesetzt, die die Helfer zurückbringen. Nur so sei die Durchführung koordinierter Hilfeleistungen möglich.

Die freiwilligen Helfer sollen das #HochwasserAhr Gebiet mit den Shuttle-Bussen verlassen. Nur so ist koordinierte Hilfe möglich!!!! Reisen Sie auch nicht an, die Verkehrssituation ist extrem unübersichtlich! Vielen Dank für das Verständnis.

+++ Menschen an der Ahr warten auf den Regen +++
11:45 Uhr

Noch sind die Aufräumarbeiten entlang der Ahr in vollem Gange. Doch für den Abend ist neuer Regen angekündigt - auch für den Ort Schuld. Dort räumen die Bewohner und Helfer trotzdem weiter und blicken angespannt in den Himmel:

+++ Tierheim Remagen koordiniert Suche nach vermissten Tieren +++
11:45 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe im Kreis Ahrweiler vermissen viele Menschen ihre Haustiere. Im Kreis koordiniert der Tierschutzverein in Remagen jetzt die Anfragen für vermisste oder gefundene Tiere. Die Lage vor Ort sei noch unübersichtlich, sagte die Leiterin des Neuwieder Tierheims dem SWR. Durch das Hochwasser seien viele Tiere geflohen oder von den Fluten mitgerissen worden. Das Hauptproblem sei, dass viele Helfer gefundene Tiere zunächst bei sich behielten und Fundmeldungen über viele soziale Medien schrieben. Anfragen von Tierbesitzern könnten so kaum bearbeitet werden. Darum appelliert die Tierheimleiterin an alle, sich an das Tierheim in Remagen als zentrale Anlaufstelle oder an Polizeibeamte vor Ort zu wenden.

+++ Bauamt Ahrweiler schaltet Hotline für Betroffene +++
11:30 Uhr

Das Bauamt der Kreisverwaltung Ahrweiler hat eine Hotline eingerichtet, bei der sich Bürgerinnen und Bürger im Katastrophengebiet im Landkreis Ahrweiler melden können, wenn sie eine statische Überprüfung eines Gebäudes benötigen. Wie die Kreisverwaltung heute mitteilte, ist die Hotline am Samstag von 9 bis 15 Uhr und montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr unter 02641/975 363 zu erreichen. Mobile Einsatzteams aus Statikern würden dann nach Verfügbarkeit die gemeldeten Gebäude begutachten.

+++ Landkreis Mayen-Koblenz ruft zu Vorbereitung auf Starkregen auf +++
11:15 Uhr

Der Kreis Mayen-Koblenz ruft seine Bürgerinnen und Bürger auf, für eventuelle Starkregenfälle am Wochenende Vorsorge zu treffen. Da viele Hilfskräfte noch im Einsatz seien, sei es wichtig, dass jeder selbst vorbeugende Maßnahmen ergreife. Dazu gehöre unter anderem, Abflüsse zu kontrollieren, Dachrinnen von Laub und Schmutz zu befreien oder Garagen, Keller und Zufahrten vor Wassereinbruch zu schützen. Gullys solle man kontrollieren, Zu- und Abläufe freihalten. Der Kreis rät dazu, Autos rechtzeitig aus gefährdeten Gebieten weg- und nicht durch überflutete Straßen zu fahren. Uferbereiche seien zu meiden. Fenster, Türen und Abflüsse solle man abdichten und in gefährdeten Räumen elektrische Geräte und Heizungen oder den Strom komplett abschalten. Keller oder Tiefgaragen seien bei Hochwasser potenziell lebensgefährlich. Der Kreis appelliert, die aktuellen Wetter- und Warnmeldungen über Warn-Apps, Rundfunk oder Internet zu verfolgen. Im Notfall solle man den Notruf wählen und Betroffenen helfen, ohne sich selbst zu gefährden.

Aktuelle Unwetterwarnungen des DWD Von Worms bis Speyer am Vormittag noch Starkregen möglich

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Rheinland-Pfalz vor starken Gewittern.

+++ Verkehrschaos problematisch für Müllentsorgung +++
10:45 Uhr

Das Verkehrschaos im Kreis Ahrweiler bringt noch ein weiteres Problem mit sich: Heute soll der Müll aus den Orten an der Ahr abgefahren werden - das sei aber oft nicht möglich, da die Fahrzeuge der Müllabfuhr laut Polizei nicht durchkommen. Weil für den Abend und die kommende Nacht weitere und örtlich teilweise starke Regenfälle vorhergesagt worden sind wird befürchtet, dass der Müll an den Straßenrändern und in Ufernähe weggeschwemmt werden könnte und möglicherweise die Kanalisation verstopft.

+++ Staus im Kreis Ahrweiler Problem für Einsatzkräfte +++
10:30 Uhr

Im Kreis Ahrweiler herrscht seit dem Morgen ein Verkehrschaos. Nach Polizeiangaben kommen zu viele private Helfer mit dem eigenen Auto. Alle Zufahrten seien verstopft und es gebe lange Staus, hieß es. Das behindere auch die Hilfsmaßnahmen im Ahrtal, sagte die Polizei dem SWR: Auf den wenigen noch intakten Straßen kämen die Hilfs- und Rettungskräfte kaum durch. Die Polizei ruft dazu auf, Shuttlebusse ins Krisengbiet zu nutzen.

🚨Wir können es nicht oft genug sagen🚨 Wenn ihr im #Katastrophengebiet helfen wollt, nutzt die Shuttle-Busse: 🚌Haltestellen Innovationspark Rheinland bei HARIBO Industriegebiet Gelsdorf Gewerbegebiet im Broel, Adenau, PPL Aldi Mitfahrerparkplatz Wehr, A61 Zentralplatz Koblenz https://t.co/zAJefPsrTd

+++ Katastrophenschutz informiert mit Flyern über Notunterkunft +++
9:00 Uhr

Der Katastrophenschutz informiert die Bürger des Ahrgebiets wegen der heute vorausgesagten Unwetter über eine Notunterkunft. In möglicherweise betroffenen Orten wird ein Flyer verteilt. Stärker betroffen von dem Starkregen sind demnach die Ortschaften Schuld, Insul und Dümpelfeld. Auch in der Stadt Bad Neuenahr und der Ortsgemeinde Müsch könnte es zu überfluteten Straßen kommen. Eine akute Hochwassergefahr für die Ahr besteht aber nicht, ist in dem Flyer zu lesen. Durch zerstörte Kanalisationen könnten aber örtlich Keller volllaufen. Am Sportplatz in Leimersdorf der Verbandsgemeinde Grafschaft wird heute ab 10 Uhr eine Notunterkunft angeboten. Diese Unterkunft stehe auch in den nächsten Tagen zur Verfügung, hieß es. Shuttlebusse sind im Einsatz. Die Notunterkunft ist kostenlos.

+++ Mehr als 30.000 Tonnen Müll in der Region Trier eingesammelt +++
8:45 Uhr

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Trier hat aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten inzwischen mehr als 30.000 Tonnen Müll und Schutt abtransportiert. Das hat eine Sprecherin auf SWR-Anfrage mitgeteilt. Bei dem Müll handele es sich hauptsächlich um zerstörte Möbel, Schutt und Schlamm. Den Angaben zufolge ist der Müll mit Heizöl und Fäkalien aus den beschädigten Abwasserkanälen und Kläranlagen verschmutzt und muss darum in einer speziellen Deponie gelagert werden.

+++ Tausende Schadensmeldungen bei Versicherungen eingegangen +++
7:45 Uhr

Bei dem Koblenzer Privatversicherer Debeka sind nach der Hochwasser-Katastrophe im Kreis Ahrweiler und in NRW bislang etwa 1.300 Schadensmeldungen zu Wohnungen oder Häusern eingegangen. Das hat ein Unternehmenssprecher auf SWR-Anfrage mitgeteilt. In Bad Neuenahr-Ahrweiler sei ein Debeka-Vertreter mit einem Gutachter unterwegs um Gebäudeschäden aufzunehmen. Die Versicherung Huk-Coburg hat nach Angaben einer Sprecherin bislang circa 11.700 Schadensmeldungen zu Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen bekommen. Etwa 6.800 Schadensmeldungen entfielen auf KfZ-Versicherungen. Hausbesitzer, die keine Elementarversicherung gegen Hochwasser- und Überschwemmungen haben, sind nicht abgesichert. Laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft sind bundesweit zwar fast alle Wohngebäude gegen Sturm und Hagel abgesichert, doch weniger als die Hälfte auch gegen Hochwasser und Überschwemmung.

+++ Impfbus aus Alzey am Nürburgring +++
7:30 Uhr

Gut 20 Helferinnen und Helfer aus dem Kreis Alzey-Worms impfen am Wochenende Opfer der Hochwasser-Katastrophe im nördlichen Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Kreis-Impfkoordinators ging die Initiative von Ärzten aus dem Alzeyer Impfzentrum aus. Rund 600 Impfdosen transportiere das Team heute mit dem Impfbus des Kreises an den Nürburgring im Kreis Ahrweiler, wo die Impfungen stattfinden sollen. Zusätzlich werde das Team aus Koblenz mit weiteren Dosen versorgt. Geimpft wird heute und morgen von 9 bis 16 Uhr. Die Mitarbeiter des Alzeyer Impfzentrums würden dabei auf eine Gage verzichten, sagt der Impfkoordinator des Kreises Alzey-Worms.

+++ THW berichtet von Angriffen auf Helfer +++
6:00 Uhr

Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) haben bei ihrem Einsatz in den westdeutschen Flutgebieten mit Frustration und Angriffen zu kämpfen. Das sagte Vize-Präsidentin Sabine Lackner am Morgen in der Sendung "Frühstart" bei RTL/ntv. "Das geht dann soweit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden. Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen." Dahinter steckten "frustrierte Flutopfer, vor allem aber Menschen aus der Querdenker- und Prepper-Szene, die sich als Betroffene ausgäben und bewusst Stimmung machten", hieß es in der Sendung. Bislang habe man wegen verschiedenster Vorfälle noch keine Einsätze abbrechen müssen. "Ich bin unseren Einsatzkräften unendlich dankbar, dass sie recht unerschrocken weitermachen", betonte Lackner. Psychisch sei die Situation für die vielen ehrenamtlichen THW-Helfer allerdings sehr belastend. Es gebe speziell ausgebildete Teams für die Einsatznachsorge.

+++ Scheuer: Erste Notbrücke des Bundes soll Ende Juli freigegeben werden +++
5:45 Uhr

Die erste Behelfsbrücke des Bundes im Flutkatastrophengebiet kann nach den Worten von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in wenigen Tagen in Betrieb genommen werden. Heute werde als erstes die zerstörte Landgrafenbrücke in Bad Neuenahr-Ahrweiler durch eine Behelfsbrücke ersetzt, sagte Scheuer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Diese könne "voraussichtlich noch diesen Monat für den Verkehr freigegeben werden". Der Bund hilft den vom Hochwasser schwer getroffenen Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen den Zeitungen zufolge unentgeltlich mit Notbrücken. Einer entsprechenden Initiative Scheuers habe das Bundeskabinett jetzt zugestimmt. Schätzungen zufolge würden in der Katastrophenregion mindestens 20 solcher Behelfsüberquerungen benötigt, um den Verkehr wieder in Gang zu bringen. Auch die Bundeswehr hat im Katastrophengebiet bereits Behelfsbrücken errichtet.

+++ Heute werden weitere Unwetter erwartet +++
2:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe in der vergangenen Woche erwartet der Deutsche Wetterdienst heute wieder Unwetter mit Starkregen. Auch die Hochwassergebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können demnach betroffen sein. Die Wassermenge soll aber größtenteils unter der Warnschwelle bleiben. Mit Unwettern muss den Experten zufolge auch in Bayern und Baden-Württemberg gerechnet werden.

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