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Beim ersten landesweiten Kontrolltag sind 2.180 Menschen erwischt worden, die keinen Mund-Nasen-Schutz getragen oder die Maske nicht korrekt getragen haben. Die meisten von ihnen wurden verwarnt.

Bei dem Kontrolltag am Mittwoch hätten Ordnungshüter und Polizei insgesamt 3.630 Menschen kontrolliert, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. In rund 2.180 Fällen hätten Bürger keinen Mund-Nasen-Schutz getragen oder die Maske nicht korrekt getragen.

Die Einsatzkräfte hätten die Betroffenen in den meisten Fällen verwarnt, so das Ministerium. Ob überhaupt Bußgelder verhängt wurden, sei unklar. Vor allem an Bushaltestellen und an Bahnsteigen waren laut Innenministerium viele Menschen ohne Maske unterwegs. Offensichtlich wüssten viele Bürger nicht, dass auch dort Maskenpflicht gilt.

Lewentz: "Haben noch lange Wegstrecke vor uns"

Innenminister Roger Lewentz (SPD) sagte, die meisten Menschen in Rheinland-Pfalz hielten sich an die Vorschriften. Ziel des Kontrolltages sei es gewesen, die Menschen daran zu erinnern, dass das Tragen einer Maske wichtig sei, um Menschen vor Covid-19 zu schützen. "Wir haben noch eine lange Wegstrecke vor uns", sagte der Minister mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen und den kommenden Winter. Daher werde es voraussichtlich immer wieder solche Kontrolltage geben. "Wir müssen uns gegenseitig schützen. Wir wollen alle gesund durch diese Zeit kommen," so der Minister.

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Es war das erste Mal, dass die Maskenpflicht landesweit kontrolliert wurde. Die Kontrollen fanden vor allem in den größeren Städten wie Mainz, Trier, Ludwigshafen, Koblenz und Kaiserslautern statt. Seit dem 27. April gilt in Rheinland-Pfalz eine Maskenpflicht für den ÖPNV und beim Einkaufen.

Ermahnung oder Bußgeld

Die Kontrolleure konnten Bürgerinnen und Bürger ohne Maske lediglich ermahnen oder auch Bußgelder verhängen. Es kostet 50 Euro, wenn jemand in Geschäften oder in Bussen und Bahnen keine Maske trägt.

Das Innenministerium hatte vor dem Kontrolltag mitgeteilt, seit Beginn der Corona-Pandemie habe die Polizei bis Ende September rund 600 Verstöße gegen die Maskenpflicht registriert. Hinzu kämen aber viele Verstöße, die der kommunale Vollzugsdienst ohne polizeiliche Beteiligung festgestellt habe.

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