Wrack des Segelflugzeugs von zwei Männern aus Neuwied in den Bergen von Südtirol.  (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Bergrettung in Südtirol bestätigt Todesfälle

Zwei Segelflieger aus dem Kreis Neuwied bei Absturz getötet

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Beim Absturz eines Segelflugzeugs in den Bergen Südtirols in Italien sind zwei Mitglieder des Luftsportvereins Neuwied ums Leben gekommen. Die beiden waren laut Bergrettung am Dienstag von Osttirol in Österreich nach Südtirol geflogen.

Die Bergrettung Hochpustertal hat auf SWR-Anfrage bestätigt, dass es sich bei den beiden Männern um einen 71-jährigen Fluglehrer und seinen 17-jährigen Schüler handelt. Beide seien Mitglieder des Luftsportvereins Neuwied.

Die Behörden im italienischen Südtirol untersuchen nach Angaben der Bergrettung derzeit den Absturz des Segelflugzeugs in den Dolomiten am Berg Lutterkopf. Zuerst hatte die Rhein-Zeitung berichtet.

Wrack des Segelflugzeugs von zwei Männern aus dem Kreis Neuwied in den Bergen von Südtirol.  (Foto: Bergrettung)
Zwei Segelflieger aus dem Kreis Neuwied kommen beim Absturz in Südtirol ums Leben. Bergrettung

Große Suchaktion in den Dolomiten

Nach Angaben der Bergrettung sind die beiden Segelflieger aus dem Kreis Neuwied am Dienstag von Osttirol in Österreich nach Südtirol in Italien geflogen. Am Dienstagabend seien sie nicht wieder auf den Flugplatz in Lienz im österreichischen Tirol zurückgekehrt. Daraufhin habe es eine große Suchaktion gegeben, an der unter anderem mehrere Hubschrauber und die örtlichen Bergrettungsdienste beteiligt waren. Die Suche musste aber in der Nacht abgebrochen werden.

Nach Angaben des Flugplatzes Lienz-Nikolsdorf, an dem das Flugzeug gestartet war, gab es den letzte Kontakt mit dem Flugzeug über das Ortungssystem FLARM zwischen 15:30 Uhr und 16 Uhr. Das System sendet kontinuierlich Standortdaten um Kollisionen zwischen zwei Flugzeugen in der Luft zu verhindern.

Absturzursache ist noch unklar

Durch Handyortung sei das Wrack des Flugzeugs dann am Mittwochmorgen auf rund 2.000 Metern Höhe gefunden worden. Warum das Segelflugzeug abstürzte, ist noch unklar und wird derzeit untersucht. Die Staatsanwaltschaft in Bozen hat den Angaben zufolge die Obduktion der Leichen angeordnet.

Große Betroffenheit im Luftsportverein Neuwied

Die beiden Männer haben zusammen mit einigen Mitgliedern des Luftsportvereins Neuwied an einem Segelflugcamp im österreichischen Lienz teilgenommen. Der zweite Vorsitzende des Vereins, Marvin Ramseyer, sagte dem SWR, es herrsche eine große Betroffenheit im Verein. Die Mitglieder seien erschüttert von dem, was passiert sei. Ramseyer ist nach Lienz gereist, um sich die Unglücksstelle anzusehen.

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