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Die Einzelhändler im Norden des Landes verzeichnen im diesjährigen Weihnachtsgeschäft Umsatzrückgänge zwischen 30 und 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das hat der Handelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz mitgeteilt. Betroffen sei der gesamte Einzelhandel, ausgenommen die Lebensmittelbranche. Schuld sei der zweite Lockdown, der genau in die umsatzstärkste Zeit des Jahres fiel. Die Umsatzeinbrüche fallen je nach Sortiment und Lage der Geschäfte ganz unterschiedlich aus. Am stärksten treffe es die Textilbranche, so der Handelsverband. Sie sei genau wie der Spielzeugeinzelhandel stark vom Weihnachtsgeschäft abhängig. Manche kleine, inhabergeführte Geschäfte seien durch den zweiten Lockdown sogar in ihrer Existenz bedroht. Händler, die auch übers Internet verkauften, stünden besser da, sie könnten den Verlust zum Teil ausgleichen.

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