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Wegen drohenden Wassermangels müssen die Einwohner der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen sparsamer mit Wasser umgehen. Es drohen sogar Strafen durch das Ordnungsamt.

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Das teilte die Integrierte Leitstelle Bad Kreuznach am Sonntagabend mit. Um die Grundversorgung mit Trinkwasser während der anhaltenden Trockenheit sicherzustellen, ist folgendes in der Verbandsgemeinde untersagt:

  • die Befüllung von Planschbecken und Schwimmbädern
  • die Bewässerung von Rasen und Gartenflächen, das Waschen von Fahrzeugen auf Privatgrundstücken
  • das Reinigen und Abspritzen von Hofflächen sowie die Bewässerung von öffentlichen Grünflächen und Sportplätzen.

Ordnungsamt kontrolliert

Verstöße werden durch das Ordnungsamt kontrolliert. Der Mangel sei noch nicht akut, drohe jedoch, sagte der Einsatzleiter der Leitstelle. Die Bewohner hätten wegen der Trockenheit mehr Wasser entnommen.

Auch in anderen Regionen ist das Wasser zurzeit knapp. Die Verbandsgemeinde Montabaur hatte vor kurzem zum Wassersparen aufgerufen, aber kein Verbot verhängt. Auch die Verbandsgemeinde Hachenburg, der Kreis Altenkirchen und der Kreis Cochem-Zell riefen dazu auf.

Verbot unbefristet

Das Verbot bestehe erst mal unbefristet sagte eine Sprecherin der lokalen Wasserwerke dem SWR. Es käme darauf an, wie gut die Verbote wirken.

Das aktuelle Wetter spiele dabei nur eine untergeordnete Rolle. Selbst Starkregen oder Unwetter würden momentan nicht bis ins Grundwasser durchsickern. Die Menge an Wasser, die von den Brunnen im Hunsrück gefördert werden kann, werde sich also nicht besonders ändern.

Zu wenig Niederschlag auch im Winter

Grund für die Wasserknappheit sei sowieso nicht allein die momentane Trockenheit, so der Wasserversorgungzweckverband Maifeld-Eifel. Auch der fehlende Niederschlag in den Wintermonaten der vergangenen Jahre habe für einen niedrigen Grundwasserstand gesorgt.

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