Koblenz

Doch keine Klassen-Quarantäne im Kreis Mayen-Koblenz

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Der Kreis Mayen-Koblenz will bei einem Omikron-Fall doch keine ganzen Klassen in Quarantäne schicken. Das sei wegen der fehlenden Informationen zu Omikron im vergangenen Jahr zwar vereinzelt passiert, jedoch nicht die Regel. Der Kreis hätte damals von einer deutlich höheren Ansteckungsgefahr ausgehen müssen. Die direkten Kontakte hätten wegen der Ferien nicht mehr nachvollzogen werden können. Der Kreis Mayen-Koblenz wende eigenen Angaben zufolge die Richtlinie des Landes an. Demnach müssten bei einer Infektion mit der Omikron-Variante in Schulen, nur direkte Kontaktpersonen im 1,5 Meter Radius zusätzlich zur infizierten Person in Quarantäne. Noch am Montag hatte der Kreis Mayen-Koblenz auf SWR-Anfrage angegeben, dass wegen der höheren Ansteckungsgefahr durch Omikron gesamte Klassen in Quarantäne müssten und dass diese Regeln verschärft worden wären. Diese Aussage wurde jetzt revidiert, auch nachdem sich ein Betroffener aus Ochtendung an den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) gewandt hatte.

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