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Viele Touristen und Einheimische nutzen den anhaltenden Schnee zum Rodeln. In Eifel, Hunsrück oder Westerwald hat das auch am Wochenende an verschiedenen Stellen zu Staus und stockendem Verkehr geführt.

In der Eifel hat sich der Verkehr rund um die Hohe Acht wieder gestaut. Die Polizei teilte mit, dass der Ansturm schwer zu händeln war. Der Leiter der Polizei in Adenau sagte dem SWR, dass er sowas noch nie erlebt hätte. Viele Autos seien aus Nordrhein-Westfalen gekommen und hätten die Straßen verstopft. Die Polizei hatte sich aber gegen eine Straßensperrung entschieden, damit die Leute nicht auf die umliegenden Gemeinden ausweichen und dort die Straßen zuparken.

Verstopfte Straßen im Hunsrück und Westerwald

Ähnlich sah es am Wochenende auch am Schanzerkopf im Hunsrück aus. Laut der Polizei war auch dort der Parkplatz immer voll. Parken am Straßenrand wurde dort zwar extra mit Schildern verboten. Doch viele Besucher hielten sich nicht daran, da die Parkverbotsschilder wohl in den Wald geworfen wurden. Bereits in der vergangenen Woche gab es chaotische Zustände rund um die Skigebiete im Norden von Rheinland-Pfalz.

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An der Fuchskaute im Westerwald waren am vergangenen Wochenende zahlreiche Wanderer und Eltern mit ihren Kindern zum Schlitten fahren. Aus Sicht der Polizei hätten sich alle an die Abstandsregeln gehalten. Problematischer sei die Verkehrssituation gewesen. Nach Angaben der Polizei haben viele Leute ihr Auto auf dem gesperrten Parkplatz der Fuchskaute abgestellt. Vermutlich, weil die Absperrung zur Seite geschoben wurde. Und auch an den Straßenrändern wurden Autos geparkt.

Auch am Schorrberg in Bad Marienberg und dem Salzburger Kopf bei Stein-Neukirch waren am Wochenende die Rodelpisten voll. Die Polizei empfiehlt die Hotspots zu meiden.

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