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Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz hat einen hochrangigen Funktionär der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu drei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt. Der Strafsenat sah es als erwiesen an, dass der 38-Jährige unter dem Decknamen "Rojhat" zeitweise die Aktivitäten der PKK in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland kontrolliert hatte. Er habe anderen PKK-Funktionären Anweisungen erteilt, Treffen vorbereitet und Spendensammlungen koordiniert. Dabei habe er knapp 500.000 Euro weitergeleitet. Das OLG stuft die PKK als ausländische terroristische Vereinigung ein.

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