Das Tankschiff, das sich bei St. Goar festgefahren hatte, ist seit Montagvormittag wieder frei.  (Foto: SWR)

Tanker war an Felsen hängengeblieben

Festgefahrenes Tankschiff bei St. Goar ist wieder frei

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Der im Rhein festgefahrene Tanker ist am Montagmorgen bei Oberwesel geborgen worden. Das mit 1.300 Tonnen Diesel beladene Schiff hatte sich am Sonntagabend festgefahren.

Grund dafür war, dass es wegen eines entgegenkommenden Schiffs anhalten musste, wie Peter Knopp von der Wasserschutzpolizei St. Goar am Montag mitteilte. Dadurch sei die Ruderkraft verloren gegangen und das Schiff wurde durch die Strömung auf den sogenannten Geisenrücken, einem Fels im Rhein, getrieben. Dort war es dann hängengeblieben. Ein Leck hatte es durch die Havarie nicht gegeben. Wie die Polizei mitteilte, sei kein Diesel ausgetreten.

Das festgefahrene Tankschiff auf dem Rhein bei St. Goar. Es soll am Montag geborgen werden.  (Foto: SWR)
Das Tankschiff fuhr laut Wasserschutzpolizei auf einen Felsen im Rhein bei St. Goar auf.

Schnelle Bergung des festgefahrenen Tankers bei St. Goar

Nachdem die fünfköpfige Crew die Nacht an Bord verbringen musste, konnte das Schiff dann bei Tageslicht am Montag geborgen werden. Zwei Schleppschiffe zogen den Tanker ohne Schäden am Schiff und ohne Verletzte von den Felsen, an denen es hängengeblieben war. Der Tanker wurde nach Angaben der Wasserschutzpolizei überprüft und befindet sich nun wieder auf seiner ursprünglichen Route in die Schweiz.

Nach dem Unfall war die linke Seite des Rheins an der Unfallstelle gesperrt worden, sodass die Schiffe über die rechte Rheinseite ausweichen mussten. Auf dem Rhein kommt es in der Nähe der Loreley immer wieder zu Unfällen.

Andernach

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