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Einer bundesweiten Studie der Universität Koblenz zufolge sind etwa 70 Prozent der Bürger bereit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Der Impfstoff von Astrazeneca war bei den Befragten noch unbeliebter als Sputnik V.

Was den Impfstoff angeht, haben die Befragten klare Präferenzen. Den deutsch-amerikanischem Impfstoff von Biontech präferieren die Studienteilnehmer. Zwei Drittel der Befragten würden sich bevorzugt mit diesem Vakzin impfen lassen, 16 Prozent sprechen sich dagegen aus. Auch der Impfstoff von Moderna ist mit 58 Prozent Präferenz beliebt.

Astrazeneca unbeliebter als Sputnik

Mit dem Impfstoff des Unternehmens Johnson & Johnson, der erst kürzlich eine Freigabe der europäischen Arzneimittelbehörde erhielt, würden sich laut Umfrage 44 Prozent der Befragten bevorzugt impfen lassen.

Dagegen wird der Impfstoff von Astrazeneca nur von 25 Prozent der Befragten für eine Impfung in Betracht gezogen, 83 Prozent bewerten diesen Impfstoff negativ. Selbst der russische Impfstoff Sputnik V, der mit 25 Prozent dieselbe Impfpräferenz aufweist wie der von Astrazeneca, wird im Vergleich nur von 41 Prozent der Befragten abgelehnt.

Wunsch nach freier Impfstoff-Wahl

Für die fortschreitende Impfkampagne der Bundesregierung könnte jedoch der Faktor ermutigend sein, dass 56 Prozent der Umfrageteilnehmer sich eher impfen lassen würden, wenn der Impfstoff-Hersteller frei wählbar wäre.

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Die Studie vom Institut für Psychologie an der Uni Koblenz ergab außerdem, dass vor allem die Hausärzte, das Robert-Koch-Institut und Virologen die Impfentscheidung beeinflussen. Die Medien seien dafür eher weniger relevant.

Interviewt wurden 782 Personen, etwa zur Hälfte Männer und Frauen. Das durchschnittliche Alter der Befragten betrug 50,2 Jahre.

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