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Im Fall der verbrannten Frauenleiche, die bei Ochtendung gefunden wurde, hat die Staatsanwaltschaft Köln die Ermittlungen übernommen. Das Opfer wurde wahrscheinlich in der Domstadt umgebracht.

Das teilte die Kölner Polizei mit. Dringend tatverdächtig sei ein Mann aus der Domstadt. Er soll die 31-jährige Bulgarin aus Kruft (Kreis Mayen-Koblenz) erst erschossen und dann die Leiche verbrannt haben.

In der Domstadt sei der Kleinwagen des Opfers im Stadtteil Chorweiler entdeckt worden, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag. Wie die kriminaltechnische Untersuchung ergab, spielt er bei dem Verbrechen vermutlich eine Rolle.

Verbrannte Frauenleiche in Ochtendung gefunden

Eine Spaziergängerin hatte die Leiche Mitte Dezember an einem Feldweg in Ochtendung gefunden. Sie müsste demnach also von Köln dorthin gebracht worden sein.

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde an Heiligabend festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Wegen des Fundorts der Leiche hatte zunächst die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt. Er soll mit der Frau eine Beziehung gehabt haben, in der es immer wieder zu Streit gekommen sein soll. Die Polizei sucht nach wie vor Zeugen, die gesehen haben, wer den gelben Kleinwagen des Opfers mit Ortskennzeichen "MYK" genutzt hat.

Ochtendung

Verbrannte Frauenleiche bei Ochtendung Identität der Toten geklärt, Verdächtiger in U-Haft, Fahndung nach Pkw

Die Identität der Toten, die bei Ochtendung gefunden wurde, ist geklärt. Nach Angaben der Polizei in Koblenz sitzt ein Verdächtiger in Haft. Die Polizei sucht noch nach dem Auto des Opfers.  mehr...

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