Ein Wisent im Wald (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Entkräftetes Tier bei Selters erschossen

Westerwälder Wisent ist tot

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Der Wisentbulle, der seit etwa einem Jahr im Westerwald umher wanderte, ist tot. Er wurde nach Absprache mit den Behörden wegen seiner Verletzungen von einem Jäger erschossen.

Die Verwaltung des Westerwaldkreises bestätigte auf Nachfrage einen entsprechenden Bericht der Rhein-Zeitung. Demnach war das Tier am Dienstagabend völlig entkräftet bei Selters gefunden worden. "Es war stark abgemagert, atmete schwer und konnte nicht mehr aufstehen", schreibt die Kreisverwaltung.

Der Wisentbulle hatte sich nach Angaben der Verwaltung vermutlich mehrere Beine gebrochen, auch Madenbefall war bereits festgestellt worden. Er habe vermutlich schon längere Zeit an Ort und Stelle im Wald bei Selters gelegen.

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Wie die Kreisverwaltung weiter mitteilt, wurde das Tier daher nach Abstimmung zwischen Polizei, Jagdpächter und tierärztlichem Notdienst von einem Jäger von seinen Leiden erlöst und erschossen. Der Wisentbulle war vor etwa einem Jahr von einem Auswilderungsprojekt im Rothaargebirge in den Westerwald abgewandert und seitdem dort herum gewandert. Das hatte für Aufsehen, aber auch für Ärger und Schäden gesorgt.

Die Gemeinde Ewighausen im Westerwald etwa hatte eigenen Angaben zufolge Schadenersatz von dem Wisent-Projekt gefordert, allerdings ohne Erfolg. Wie der Bürgermeister der Gemeinde Ewighausen, Andres Höver, mitteilte, hatte der Wisent Teile von Mais- und Gerstenfeldern gefressen und auch einen Hochsitz zerstört.

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