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Ein oder mehrere Wölfe sind im Kreis Ahrweiler unterwegs gewesen und haben in der Verbandsgemeinde Adenau und bei Remagen Schafe gerissen. Das haben jetzt DNA-Proben bewiesen.

Das Senckenberg Forschungsinstitut mit Sitz im hessischen Gelnhausen habe die Risse von Mitte Februar anhand der DNA-Proben eindeutig Wölfen zugeordnet, teilte das rheinland-pfälzische Umweltministerium mit. In dem Landkreis waren zwölf Schafe getötet und weitere verletzt worden, vier Lämmer werden den Angaben zufolge immer noch vermisst.

Orte der Wolfsrisse nur 40 Kilometer auseinander

Die Risse ereigneten sich demnach in der Verbandsgemeinde Adenau und zwei Tage später in der Gemarkung Remagen. Die genauere Bestimmung des Wolfes oder der Wölfe, die die Schafe angegriffen hatten, stehe noch aus. Da die beiden Orte nur etwa 40 Kilometer auseinanderliegen, könnte es sich laut Ministerium um denselben Wolf handeln. Wie eine Sprecherin mitteilte, können Wölfe bis zu 80 Kilometer in einer Nacht zurücklegen.

Teil des Wolfs-Präventionsgebietes Eifel West

Die Verbandsgemeinde Adenau liegt in einem der beiden landesweiten Wolfs-Präventionsgebiete, dem Gebiet Eifel West. Das zweite ausgewiesen Gebiet in Rheinland-Pfalz liegt im Westerwald. In diesen Präventionsgebieten können Halter von Schafen und Ziegen Fördermittel für die Sicherung von Herden mit wolfssicheren Zäunen und Hunden beantragen. Liegt ein Ort nicht im Präventionsgebiet, können bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) sogenannte "Notfallzäune" kostenlos ausgeliehen werden. Wenn Nutztier-Risse nachweislich von einem Wolf verursacht wurden, erstattet das Land den Wert des Tieres.

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