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Der Hochwildschutzpark in Rheinböllen ist wegen der Corona-Pandemie auch im Dezember geschlossen. Trotzdem will man dort wenigstens etwas Geld verdienen - mit Weihnachtsbäumen aus dem Hunsrück.

Der Leiter des Hochwildschutzparks in Rheinböllen, Kristof Fröhlich, sagte dem Südwestrundfunk, die Schließung im Dezember sei nicht nur wegen der fehlenden Einnahmen ein Problem. Auch der Arbeitsaufwand sei gestiegen, etwa beim Füttern der Tiere. Normalerweise würden die Besucher dabei helfen. Jetzt müsse sich das Personal alleine darum kümmern.

Das Land Rheinland-Pfalz biete den Zoos und Tierparks zwar wieder Geld für Futterhilfen an. Noch sei aber unklar, ob man diese wegen der hohen Auflagen abrufen könne.

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Weihnachtsbaum-Verkauf als Unterstützung

Um die Einbußen wenigstens etwas abzufedern, wird der Hochwildschutzpark in Rheinböllen vom zweiten Adventswochenende an bis Heiligabend Weihnachtsbäume verkaufen, und zwar immer samstags und sonntags zwischen 10 und 16 Uhr auf dem geschmückten und beleuchteten Innenhof des Tierparks in Rheinböllen.

Nach Angaben des Tierparks in Rheinböllen kommen die Weihnachtsbäume aus dem Hunsrück und werden dort frisch geschlagen. Im Umkreis von zehn Kilometern liefert der Tierpark die Bäume kostenlos bis vor die Tür. Und nach den Festtagen nehme man den ausgedienten Weihnachtsbaum gerne wieder zurück - damit die Tiere etwas zum Knabbern haben.

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