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"Aaaah", "ooooh", endlich wieder "Rhein in Flammen". Aber von wo hat man die beste Aussicht auf das Feuerwerk und die beleuchteten Schiffe? Und wie gestaltet man die An- und Abreise möglichst stressfrei?

Wenn entlang des Rheins zwischen Spay und Koblenz die Leichtfeuer von "Rhein in Flammen" am Himmel erstrahlen, wird es an den Ufern traditionell voll. 120.000 Besucher zählten die Veranstalter am Tag des Feuerwerks im vergangenen Jahr. Sechsstellig wird es wohl auch 2019 wieder.

An- und Abreise

Wer sich das Spektakel unter freiem Himmel anschauen möchte, sollte sich also Zeit nehmen und möglichst früh anreisen. Die Veranstalter empfehlen die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Sowohl Busse und Bahnen bieten am Samstag zahlreiche Zusatzverbindungen.

Für Autofahrer, die nach Koblenz wollen, hat die Stadt mehrere Park & Ride-Parkplätze, zum Beispiel an der Hochschule im Stadtteil Karthause, eingerichtet. Die Flächen befinden sich am Stadtrand und sind auf Schildern mit einem roten Punkt markiert. Von dort aus fahren kostenlose Pendelbusse ins Koblenzer Zentrum.

Die beste Aussicht

Die großen Feuerwerke am Samstag werden in der Regel in der Höhe abgeschossen, sodass man an den jeweiligen Rheinufern eine gute Sicht hat - natürlich auch auf dem beleuchteten Schiffskonvoi. In Koblenz stehen die Pyrotechniker auf der Festung Ehrenbreitstein. Die Tourismuszentrale rät daher davon ab, am späten Abend mit der Seilbahn zur Festung hoch zu fahren. Besser sei es, sich einen Platz in der Stadt zu sichern oder auf Erhöhungen im Umland wie beispielsweise den Allerheiligenberg auszuweichen.

Gleich mehrere Feuerwerke erleben kann man auf einer der zahlreichen Schiffstouren, die an diesem Tag auf dem Rhein angeboten werden. Wer nicht früh genug reserviert, geht allerdings leer aus. Die meisten Schiffe sind ausgebucht.

Für all diejenigen, die das Feuerwerk nur aus der Ferne sehen können, überträgt SWR4 ab 23 Uhr die Musik zum Lichterspektakel.

Das Rahmenprogramm

Ein dreitägiges Sommerfest feiert die Stadt Koblenz. Mehr als 300 Künstler aus aller Welt treten auf acht Bühnen von Freitag bis Sonntag auf. Mit dabei ist auch wieder die Kopfhörer-Disco im Schlussgarten.

Livemusik gibt es auch in Lahnstein, Braubach, Rhens, Brey und Spay, wo das gesamte "Rhein in Flammen"-Wochenende verschiedene Bühnen aufgebaut sind. Zudem gibt es Stadtführungen, Flohmärkte und traditionelle Frühschoppen.

Rückblick: Rhein in Flammen 2018:

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